Den Beamtinnen und Beamten ging es vor allem um die Arbeiter, die gerade für das Schaustellergewerbe Buden, Karusselle und andere Fahrgeschäfte in Bad Dürkheim aufbauen.
Nach Angaben des Hauptzollamts in Saarbrücken hat der Zoll rund 20 Verstöße festgestellt.
Unter anderem haben Arbeitgeber demnach in sechs Fällen keinen Mindestlohn gezahlt. In fünf Fällen hatten Betriebe ihre Arbeiter noch gar nicht oder unzureichend sozialversichert.
Zoll in Bad Dürkheim: Rund 20 Verstöße gegen Arbeitsrecht
Einer der Aufbau-Helfer habe Arbeitslosengeld bezogen, ohne den Nebenjob beim Amt zu melden.
Bei elf weiteren Helfern laufen noch Prüfungen, so die Zollbehörde. Auch sie werden unter anderem verdächtigt, ihre Helfer nicht angemeldet zu haben, also schwarz zu beschäftigen.
Drei Wurstmarkt-Helfer wegen illegalen Aufenthalts erwischt
Zudem haben die Zollbeamten drei Helfer aus Georgien kontrolliert, die keine gültigen Aufenthaltspapiere hatten. Einer hatte zudem einen gefälschten Pass dabei, so der Zoll.
Gegen diese Helfer laufen nun Strafverfahren. Es werde zudem geprüft, ob sich die betreffenden Schausteller verantworten müssen.
Insgesamt hatte der Zoll am Dienstag rund 90 Menschen bei den Aufbauarbeiten befragt und zahlreiche Beschäftigungsverhältnisse überprüft.
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