Sieben Verdächtige aus Worms

25 Millionen Euro Schaden: Bande wegen Schwarzarbeit angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat sieben Personen aus Worms wegen organisierter Schwarzarbeit in der Logistikbranche angeklagt. Die Gruppe soll über Jahre hinweg Sozialabgaben hinterzogen haben.

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Von Autor/in Katja Jorwitz, Karin Pezold

Laut Anklage betrieben die Verdächtigen über vier Jahre hinweg ein Netzwerk aus Scheinfirmen. Ziel war es, Schwarzarbeit zu verschleiern und Sozialversicherungsbeiträge zu umgehen. Der verursachte Schaden beläuft sich auf mehr als 25 Millionen Euro.

Vorwurf: Kriminelle Vereinigung

Bei den Verdächtigen handelt es sich nach Angaben der Koblenzer Staatsanwaltschaft um Männer und Frauen im Alter zwischen 24 und 53 Jahren. Sie sollen in Worms eine kriminelle Vereinigung gebildet oder unterstützt haben.

Scheinfirmen und Scheinrechnungen

Nach Angaben der Ermittler nutzten die Verdächtigen sogenannte Scheinfirmen, die auf dem Papier wie echte Unternehmen aussahen, tatsächlich aber keine Dienstleistungen erbrachten. Über diese Firmen wurden Rechnungen an Firmen ausgestellt, die auch bezahlten. Doch ein Großteil des Geldes wurde anschließend in bar wieder zurückgegeben. Das Bargeld wurde dann als Schwarzlohn an nicht angemeldete Arbeiter ausgezahlt.

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Katja Jorwitz
Katja Jorwitz ist Reporterin im SWR Studio Mainz
Karin Pezold

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