Wie die Polizei mitteilt, arbeitete ein 42-jähriger Mann mit einem Trennschleifer am Unterboden des Autos. Plötzlich entzündete sich der Wagen - vermutlich durch den Funkenflug. Obwohl der Mann direkt versucht habe, den Brand zu löschen, breitete sich das Feuer weiter aus und griff auch auf andere Autos über, die zur Reparatur in der Werkstatt standen.
Ein Gutachter untersuche nun, warum das Auto in Flammen aufging, so die Polizei. Das Ergebnis des Gutachtens wird Ende nächster Woche erwartet. Hinweise, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde, gibt es laut Polizei keine.
Hoher Sachschaden durch Feuer
Laut Polizei wurde bei dem Brand jede Menge zerstört. Nicht nur das Gebäude selbst sei vollständig ausgebrannt, auch viele der Autos, die in der Werkstatt standen, seien stark beschädigt worden.
Nach aktuellem Ermittlungsstand schätzt die Polizei den Gesamtschaden auf über eine halbe Million Euro. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.
Meterhohe schwarze Rauchwolke
Das Feuer brach am vergangenen Samstag in der Halle des Gebrauchtwagenhandels aus. Wie die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach mitteilte, hatte einer ihrer Kollegen, der in der Nachbarschaft wohnt, den Brand als erstes bemerkt und sofort einen Notruf abgesetzt. Außerdem habe er sich darum gekümmert, dass zwei Personen, die noch in der Halle waren, sofort herauskamen.
Als die Einsatzkräfte an der Lagerhalle eintrafen, waren schon große, schwarze Rauchwolken über dem Gebäude. Nach Angaben der Feuerwehr schlugen bereits Flammen durch das Dach und aus den Fenstern. Der Brand drohte, auf die Nachbargebäude überzugreifen, was die Einsatzkräfte jedoch verhindern konnten.
Große Verkehrsbehinderungen in Bad Kreuznach
Der Brand hatte auch Auswirkungen auf den Verkehr in Bad Kreuznach. Da die Einsatzkräfte die Badenheimer und die Wöllsteiner Straße während der Löscharbeiten absperren mussten, kam es am Samstagnachmittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Nach etwa acht Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Insgesamt waren mehr als 80 Feuerwehrleute im Einsatz.