Es gab zwei Kontrollstellen. Beteiligt an der Aktion waren mehrere Polizeidienststellen, die Verkehrsdirektion, Spezialkräfte der Autobahnpolizei und Mitarbeiter der Bußgeldstelle. Sieben Stunden hielten sie Autos an, die illegal umgebaut waren.
Viele getunte Autos durften nur bis zur nächsten Werkstatt weiterfahren
Die meisten Fahrzeuge hatten laut Polizei Reifen oder Räder, die nicht zugelassen waren. Einige hatten Fahrwerke, die so verändert wurden, dass sie nicht mehr sicher waren. Die Polizei entzog 48 Autos die Betriebserlaubnis. Die Besitzer durften zwar weiterfahren, aber nur bis zur Werkstatt.
Nach vielen Verstößen am ersten Wochenende im Mai Immer mehr Probleme mit der Tuning-Szene am Nürburgring
Illegale Fahrzeugteile, gefährliche Drift-Manöver und Tempo-Sünder: Die Polizei hat bei den "Green hell racing days" fast 40 Verstöße und über 30 Unfälle erfasst.
Polizei legte ein Auto vor Ort still
Ein Fahrzeug wurde sogar vor Ort stillgelegt, aber nicht, weil es getunt, sondern weil es schrottreif war. Eine Stoßstange fehlte, die Elektrik lag offen, die Batterie war mit Plastik umwickelt und die Heckscheibe mit Farbe besprüht.
Bilanz in Bingen: 70 Verstöße in sieben Stunden
Insgesamt ahndete die Polizei 70 Verstöße, darunter auch nicht angelegte Gurte, Handynutzung während der Fahrt und nicht gesicherte Ladung. Die Beamten führten zudem viele Aufklärungsgespräche mit den Autofahrern, "um weitere Verstöße in der Zukunft zu vermeiden", wie es hieß.