Vom 8. Juni bis voraussichtlich 19. Juni wird ein Hubschrauber zwischen Ingelheim, Mainz und Wiesbaden eingesetzt. Während der mehrstündigen Flüge checkt ein Netzexperte direkt aus der Luft, ob alles passt. Es geht um den Zustand der Strommasten, der Leitungen und, ob die Sicherheitsabstände zu Bäumen und Gebäuden eingehalten werden.
Nach Angaben der Mainzer Netze geht das mit dem Hubschrauber recht schnell. Man komme dicht an die Leitungen heran. So können die großen Stromleitungen gut überprüft werden.
Mainzer Netze kontrollieren Stromleitungen auch vom Bodes aus
Zusätzlich zu den Kontrollen aus der Luft schauen sich Fachleute die Stromleitungen aber auch vom Boden aus an. Laut Dr. Jens Priebe, Geschäftsführer der Mainzer Netze GmbH, bietet die Kombination beider Methoden einen entscheidenden Vorteil: So erkennen wir frühzeitig Handlungsbedarf und stärken die Versorgungssicherheit in der Region. Die Leitungen müssen wir für die Kontrollen auch nicht abschalten."
Kontrollen abhängig vom Wetter
Welche Trassen an welchem Tag geprüft werden, hängt maßgeblich von den Wetterbedingungen ab. Daher werden die Flugrouten täglich neu festgelegt.
Nach Angaben der Mainzer Netze gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Die Flüge gehörten routinemäßig zur Netzüberwachung. Damit soll die Stromversorgung in der Region zuverlässig und sicher gewährleistet werden.