Im Mittelpunkt des Prozesses am Wiesbadener Landgericht steht ein 34-jähriger Mann. Er ist der Hauptangeklagte. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat er als eine Art Logistiker fungiert und große Mengen Kokain organisiert und verkauft. Dem Mann werden allein acht Fälle von Drogenhandel vorgeworfen.
Drogenhandel-Prozess: Kokain im Wert von 180.000 Euro vercheckt
In einem der angeklagten Fälle soll der Hauptangeklagte mit zehn Kilogramm Kokain mit einem geschätzten Marktwert von rund 180.000 Euro gehandelt haben. Neben Kokain spielte auch Cannabis eine Rolle.
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Mit 12 der erste Rausch, mit Anfang 20 cannabis- und kokainabhängig: Ein Konsument erzählt. In Rheinland-Pfalz ist er nicht allein, synthetische Drogen sind auf dem Vormarsch.
Drogen über den Frankfurter Flughafen geschmuggelt
Ein Teil der Drogen wurde laut Anklage aus Thailand über den Frankfurter Flughafen ins Rhein-Main-Gebiet geschmuggelt. Die Ermittlungen führten die Polizei dann zu einer Wohnung in Wiesbaden, die der Hauptangeklagte angemietet hatte. Dort fanden die Beamten weitere Drogen.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Hauptangeklagte für mehrere Gruppierungen als zentraler Organisator tätig war. Die drei weiteren Angeklagten sollen mit kleinere Mengen Kokain und Cannabis gehandelt haben.
Hohe Strafen für Kokain-Handel
Sollten die Vorwürfe vor Gericht bestätigt werden, drohen den Angeklagten mehrjährige Haftstrafen. Besonders der Handel mit großen Mengen Kokain wird in Deutschland mit hohen Strafen geahndet. Der Prozess wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern, Verhandlungstage sind bis Februar terminiert.
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