Ver.di ruft zum Streik auf

Warnstreik: Kaum Busse zwischen Mainz und Bad Kreuznach

Geduldsprobe für Pendler in weiten Teilen von Rheinhessen und an der Nahe: Bis Samstag fallen die meisten Busse aus. Ver.di hat wieder zu einem Warnstreik aufgerufen.

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Von Autor/in Gesa Walch

Besonders in den Landkreisen Bad Kreuznach, Mainz-Bingen und in der Stadt Bad Kreuznach wird auch der Samstag eine Herausforderung für Fahrgäste: Hier sollen - wie bereits am Freitag - alle Busse ausfallen, so die Verkehrsgesellschaft KRN. Das betreffe auch den Schulbusverkehr. Für Samstag soll es immerhin einen Notbetrieb geben. In Nieder-Olm fahren laut KRN aber überhaupt keine Busse.

Streik: Kaum Busse und Straßenbahnen in Mainz und Wiesbaden

Auch in Mainz werden die Busse und Straßenbahnen bestreikt. Die Mainzer Mobilität hat jedoch einen Notbetrieb eingerichet. Einige Busse und Straßenbahnen fahren im 30-Minutentakt, aber ohne feste Abfahrtszeiten. Die Nachtlinien sind laut Mainzer Mobilität tagsüber unterwegs. Nach 20:30 Uhr gebe es keine Fahrten mehr. Auch beim letzten Warnstreik Anfang Februar hatte es in Mainz einen Notbetrieb gegeben.

In Wiesbaden sind auch die meisten Linien vom Streik betroffen und fallen aus, schreibt ESWE-Verkehr. Nur Buslinien von Partnerunternehmen und Regionalbusse würden fahren. Aber auch hier könne es laut ESWE zu Ausfällen kommen.

Wer sich am Samstag mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg machen will, erkundigt sich am besten auf den Internetseiten der jeweiligen Verkehrsbetriebe, welche Busse oder Straßenbahnen fahren.

Ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen im ÖPNV

Der Warnstreik hat am Freitag um 4 Uhr begonnen und soll bis Samstagabend dauern – bis zum Ende der letzten Schicht. Ver.di fordert unter anderem, dass auch die Pausenzeiten zwischen den Fahrten als Fahrzeiten gelten. Bislang gibt es für diese Zeit kein Geld für die Fahrerinnen und Fahrer. Die nächste Verhandlungsrunde soll am 9. März stattfinden.

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