Wegen Trockenheit, Wind und Regen

Volle Tierheime in Rheinhessen - zu viele Jungvögel

Die Tierheime in der Region betreuen derzeit überdurchschnittlich viele Wildvögel. Allein in Mainz wurden in der vergangenen Woche täglich zwischen 40 und 60 Jungtiere abgegeben.

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Stand

Von Autor/in Jürgen Wolff

Die Gründe dafür sind nach Angaben einer Sprecherin unterschiedlich. Wegen der langen Trockenheit seien Jungvögel auf der Suche nach Wasser aus ihren Nestern gefallen. Danach habe es viel Regen und Wind gegeben, wodurch zahlreiche Nester zerstört worden seien.

Tierheim nimmt nur noch Vögel aus Mainz auf

Wegen der vielen Tiere werden in Mainz aktuell nur noch Vögel angenommen, die Menschen im Stadtgebiet oder in den Vororten gefunden haben, so die Sprecherin weiter. Auch das Tierheim in Worms berichtet über viele Wildvögel. Hier würden vor allem Mauersegler abgegeben.

Der Sprecher des Tierheims in Bad Kreuznach, Jens Strube, berichtet wiederum davon, dass auch immer wieder Jungvögel zu ihnen gebracht werden, die in freier Natur besser aufgehoben wären. Deshalb bitte er die Menschen, die Tiere genau dorthin zurückzubringen, wo sie sie gefunden hätten.

Weiteres Problem: "Corona-Hunde"

In Bad Kreuznach gibt es zudem eine Vielzahl sogenannter "Corona-Hunde", sagt Strube. Dabei handele es sich um Tiere, die sich Menschen während der Corona-Zeit zugelegt hätten. Damals seien jedoch die Hundeschulen geschlossen gewesen, weshalb die Tiere nicht erzogen worden seien. Viele Hundehalter hätten ihre Tiere dann irgendwann im Tierheim abgegeben, weil sie nicht mit ihnen umgehen konnten.

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