Sie folgten damit einem Aufruf der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu einem "Streiktag Bildung". Vor allem angestellte Lehrerinnen und Lehrer gingen am Donnerstag für mehr Geld in den Ausstand, aber auch pädagogische Fachkräfte an Schulen sowie Erzieherinnen und Erzieher von landeseigenen Kitas, beispielsweise an den Universitäten, beteiligten sich am Ausstand.
Streikende in Köln und Mannheim
Beschäftigte aus dem südlichen Rheinland-Pfalz nahmen an einer Großkundgebung in Mannheim teil, die aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz an einer Kundgebung in Köln, etwa Beschäftigte aus den Kreisen Westerwald, Altenkirchen, Mayen-Koblenz und Cochem-Zell.
Viele Teilnehmer bei zentraler Streik-Kundgebung in Mannheim
Für die zentrale Kundgebung in Mannheim hatten sich laut Gewerkschaft 1.500 Teilnehmer angekündigt. Aber aufgrund des Wetters seien weniger gekommen, hieß es. Die Streikenden hielten Schilder hoch mit Aufschriften wie: "Bildung braucht mehr" oder "Wir sorgen für eure Kinder sorgt ihr für uns". Weitere Kundgebungen gab es in Hamburg, Berlin und Leipzig.
Die Gewerkschaften ver.di und GEW fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst sieben Prozent, mindestens 300 Euro mehr Gehalt pro Monat. Der Abschluss soll auf Beamtinnen und Beamte übertragen werden.
Die Arbeitgeber haben noch kein Angebot vorgelegt. Die Verhandlungen gehen am 11. Februar in Potsdam in die nächste Runde.