Das neue Schleusentor werde voraussichtlich Ende September von der Herstellerfirma aus Aschaffenburg geliefert, teilte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt mit.
Der Einbau ist für Anfang Oktober geplant. "Wir brauchen dafür wahrscheinlich vier bis fünf Tage", sagte Amtsleiter Stephan Momper.
Ein konkreter Termin steht jedoch noch nicht fest. Derzeit läuft der Notbetrieb an der beschädigten Schleuse - und zwar täglich zwischen 6 und 22 Uhr.
Bis zu 20 Frachtschiffe werden pro Tag geschleust
Laut Momper verläuft bislang alles nach Plan. Täglich werden im Schnitt etwa 15 bis 20 Frachtschiffe geschleust. Fahrgastkabinenschiffe dürfen die Schleuse aus Sicherheitsgründen nur ohne Gäste und Bewirtungspersonal passieren.
Für Sportboote gibt es in beide Richtungen jeweils einmal täglich eine Sammelschleusung.
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In beide Richtungen fahren wieder Schiffe durch die Schleuse in Sankt Aldegund. Die Staatsanwaltschaft hat derweil erste Ermittlungen zur Unfallursache angestellt.
Taucher kontrollieren kaputtes Tor
Das beschädigte Tor wird einmal pro Woche von Tauchern kontrolliert. Zusätzlich erfolgen regelmäßig Vermessungs-Checks, so das Schifffahrtsamt. Anfang kommender Woche will der Krisenstab entscheiden, ob die Notschleusungen bis zum Einbau des neuen Tores fortgesetzt werden können.
Am 2. Juli war ein Fahrgastschiff gegen das geschlossene Untertor der Schleuse gefahren. Der Schaden beläuft sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Das beschädigte Tor wurde daraufhin notdürftig instand gesetzt.