Vorwurf der Jagdwilderei

Polizei ermittelt Tatverdächtigen nach Schüssen auf Nilgänse an der Mosel

Am Moselufer sind zuletzt viele Nilgänse verletzt worden. Jemand hat sie offenbar mit einer Armbrust angeschossen. Die Polizei verdächtigt einen Mann aus Konz.

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Seit November 2025 haben Passanten immer wieder verletzte Nilgänse und einen Höckerschwan entdeckt und der Polizei gemeldet. Sie geht aktuell von mindestens 15 Taten aus. Bei einigen davon wurden sogar mehrere Tiere verletzt. Manche von ihnen konnten von Tierärzten gerettet werden, andere mussten von ihrem Leiden erlöst werden.

Armbrust sichergestellt

Die Ermittlungen liefen monatelang. Nun habe sich der Verdacht gegen einen 43-jährigen Mann aus Konz erhärtet. Am Dienstag hat demnach die Kriminalpolizei seine Wohnung durchsucht. Dabei stellten die Ermittler Beweismittel wie eine Armbrust und mehrere Datenträger sicher. Sie werden gerade ausgewertet.

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Am Mittwoch wurde ein toter Schwan mit schweren Verletzungen am Ufer der Mosel in Enkirch entdeckt. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei Wittlich. Der Verdacht: Jagdwilderei.

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Vorwurf: Jagdwilderei und andere Verstöße

Dem Mann wirft die Polizei Jagdwilderei vor. Außerdem, dass er gegen das Tierschutzgesetz und Waffengesetz verstoßen hat. Der Hintergrund und das Motiv sind noch unklar. Die Polizei teilte mit, dass das keine Bagatelldelikte seien. Je nachdem drohen Geldstrafen oder sogar bis zu drei Jahre Haft.

Bernkastel-Kues

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SWR

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