Fragt man Alexandra Krämer aus Landscheid (Kreis Bernkastel-Wittlich), wie viele Bilder von ihr schon gemacht wurden, muss sie lachen. "Das ist schwer zu sagen, aber es sind bestimmt schon mehr als 100.000 Bilder, auf denen ich als Maskottchen zu sehen bin", schätzt sie. Seit ein paar Jahren schlüpft die 31-Jährige regelmäßig in das Kostüm und die Rolle des Handball-Maskottchens "Hanniball".
Maskottchen bringt die Fans auf Touren
So auch bei der diesjährigen Handball-Weltmeisterschaft der Frauen, die vom 26. November bis zum 14. Dezember an unterschiedlichen Standorten in Deutschland und den Niederlanden stattfindet - auch in Trier: In der SWT-Arena treten an sechs Spieltagen acht Teams in Vorrundenspielen gegeneinander an. Alexandra wird dabei als Maskottchen dabei sein und die Fans auf Touren bringen.
Seit Jahren spielt Alexandra Krämer selbst Handball. In ihr schlägt das Handballerinnen-Herz. Als sie anlässlich Handball-WM 2017 gefragt wurde, ob sie sich vorstellen könne, als Maskottchen "Hanniball" für Stimmung zu sorgen, musste sie nicht lange überlegen und war sofort dabei.
Wie Trier von der Weltmeisterschaft profitiert Die Wikinger in Trier: Handball-WM der Frauen beginnt
Das kleinste Handball-Land der Frauen-WM, die Färöer Inseln, und ihre über 200 Fans sind in Trier zu Gast. So wie sieben weitere Teams. Für die Trierer Hotels eine gute Nachricht.
Und so kann sie es auch in diesem Jahr kaum erwarten, dass die Weltmeisterschaft losgeht. "Ich kann zur Musik tanzen, den Sport abfeiern und mit dem Publikum Spaß haben - für mich ist das Freude pur", sagt die Studentin.
Neues Kostüm: aus Hanniball wird Hanni
Für die diesjährige Weltmeisterschaft hat Alexandra ein neues Kostüm bekommen. Aus dem Eichhörnchen "Hanniball" wird jetzt "Hanni" mit langen Haaren und einem schmäleren Kopf. In dem neuen Kostüm kann sich Alex leichter bewegen und besser sehen. Das helfe sehr. Immerhin habe sie das Kostüm an einem Spieltag bis zu sieben Stunden am Stück an.
Den Plüsch-Kopf einfach so zwischendurch in der Halle mal abziehen oder sich mit jemandem unterhalten, ist für Alexandra nicht drin, da sie immer in ihrer Rolle des Eichhörnchens bleiben muss. Nach ein paar Stunden voller Tanz- und Animationseinlagen könne das auch echt anstregend und vor allem warm werden, sagt sie.
Im Kostüm fühlt es sich an wie in einer 60-Grad-Sauna
"Nach mehreren Stunden im Kostüm fühlt es sich an wie in einer 60-Grad-Sauna", so die 31-Jährige. Und dann sei oft nur noch Durchhalten angesagt.
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So anstregend es manchmal auch werden kann: Alexandra liebt ihre Rolle als Maskottchen, in der sie jedes Mal auf's Neue aufgeht. Und so freut sie sich darauf auch in diesem Jahr Kindern, Erwachsenen, Sportlern und Fans aus aller Welt mit ihrem Auftritt ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.