Gedenkminute

Nach tödlichem Messerangriff: Uni Trier unter Schock

Mehr als 1.000 Studierende gedenken in einer Schweigeminute ihrem getöteten Kommilitonen, ihrem Freund. Es fließen Tränen. Die Uni Trier steht unter Schock.

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Stand

Als sich Studierende und Professoren am Mittag zur Schweigeminute am zentralen Platz auf dem Uni-Campus treffen ist die Trauer spürbar. Denn an der Universität sind viele Seminare klein und persönlich, es ist ein eher familiäres Miteinander. Für viele unbegreiflich – die Gewalttat, nach der einer von ihnen plötzlich nicht mehr da ist.

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Da wurde jemandem das Leben genommen, den man kannte und dessen Wissen man geschätzt hat.

"Wir sind mitten in der Klausurenphase, alle sind im Stress" , sagt Maike Gregorius: "Das hat viele aus der Bahn geworfen." Tief geschockt ist auch Antonia Breidert: "Da wurde jemandem das Leben genommen, den man kannte und dessen Wissen man geschätzt hat. Es wird auf jeden Fall noch Wochen dauern um das zu verarbeiten." 

Wir sind sehr betroffen. Es bricht uns das Herz.

Auch die Uni-Präsidentin ringt um Fassung "Wir trauern mit der Familie. Wir sind sehr betroffen. Es trifft uns ins Herz", sagt sie. Auch ein Kondolenzbuch wurde ausgelegt. Dort trug sich als erster der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) ein.

Der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe trägt sich im Kondolenzbuch für den getöteten Studenten ein.
Der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe trägt sich ins Kondolenzbuch für den getöteten Studenten ein. Verena Hafner

Am Tatort: auch heute eine Anlaufstelle der Polizei. Zahlreiche Zeuginnen und Zeugen hatten die Tat beobachtet. Und ein kleiner Gedenkort von Freunden.

Trier

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SWR

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