Hitze-Route: Erst schwitzt Frankreich und dann wir
"Allein wegen unserer Lage im Südwesten von Deutschland erreicht uns warme Luft, die ja oft aus Frankreich oder Spanien kommt, einfach schneller als andere Regionen", erklärt dazu SWR-Umweltredakteurin Margareta Holzreiter. Die reine Geographie hat also durchaus einen Anteil daran, dass sich bei uns Gluthitze breitmacht.
Waldbrände breiten sich aus Dunkle Wolken über Bordeaux
Die Waldbrände nähern sich immer mehr der französischen Stadt Bordeaux. Eine Evakuierung ist laut Bürgermeister nicht geplant. Bewohner und Urlauber sind verunsichert. Von Cai Rie…
Flusstäler: Idyllisch - und ideal als Wärmespeicher
Doch damit nicht genug. Rheinland-Pfalz hat außerdem viele sonnenreiche Flusstäler zu bieten - Rhein, Mosel, Nahe, Ahr, Lahn - um nur ein paar von ihnen zu nennen. "In diesen Flusstälern kann sich warme Luft gut anstauen", sagt Holzreiter. Und so habe das Moseltal neben dem Oberrheingraben das wärmste Klima in Mitteleuropa.
Extremwetter im Südwesten Hitze, Hagel, Hochwasser: Darum sind manche Orte immer wieder von Unwettern betroffen
Gewitter mit Hagel, Starkregen, Hochwasser oder wochenlange Trockenheit: Im Südwesten trifft Extremwetter manche Regionen deutlich häufiger als andere. Zufall ist das nicht.
Ludwigshafen und Worms: Versiegelte Hitzehotspots
In Städten wie den Hitzehotspots Mainz, Ludwigshafen oder Worms spielt auch noch die Bebauung eine wichtige Rolle. "Das sind Städte, in denen viel Fläche dicht bebaut oder sogar versiegelt ist. Da brauchen wir in Zukunft mehr Grünflächen und Schatten, denn: Die Anzahl der Hitzetage wird in Zukunft weiter steigen", sagt SWR-Umweltredakteurin Holzreiter.