Die ersten Gewitter haben Rheinland-Pfalz schon am Sonntagabend heimgesucht. In Ingelheim und Hackenheim in Rheinhessen schlug der Blitz in zwei Wohnhäuser ein. Verletzt wurde niemand, die Sicherungen sprangen sofort heraus. In der Südwestpfalz sorgte Starkregen für mehrere Einsätze von Feuerwehr und Polizei. In Pirmasens lief Wasser in Häuser und Bäume stürzten um.
In der neuen Woche breitet sich eine Kaltfront über Rheinland-Pfalz aus. Passend dazu stehen im Bauernkalender ab Montag, 11. Mai, die fünf Eisheiligen vermerkt. Die letzte der fünf ist die Kalte Sophie am 15. Mai - danach soll es mit dem Frost vorbei sein.
Ungemütliche Woche
Doch bis dahin steht Rheinland-Pfalz eine eher ungemütliche Woche bevor. Aber die Gewitter lassen nach, der Regen bleibt jedoch und zieht von Nordwesten über das Land.
Die Temperaturen bewegen sich am Montag zwischen 4 Grad am frühen Morgen in der Eifel und 13 Grad am Rhein.
Wie heißen die fünf Eisheiligen?
Frost möglich - Jungpflanzen reinholen
Auf die Temperaturen schauen in diesen Tagen insbesondere alle Gärtner: Wo fallen diese nochmal unter 0 Grad und schaden möglicherweise den Jungpflanzen? Der DWD hat dabei insbesondere die Nacht zum Dienstag im Blick. In Hochlagen des Berglands sei mit Frost bis -2 Grad zu rechnen - inklusive örtlichen Schneeschauern und Glätte. Hier sollten Tomaten, Geranien oder Basilikum besser im Haus oder der Garage übernachten.
Insgesamt werden die Tage etwas frischer: am Montag ist mit Temperaturen zwischen 11 und 16 Grad, im Bergland bis 9 Grad zu rechnen. Am Dienstag bleiben diese fast unverändert.