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Treffpunkt Klassik

Hier dreht sich alles um Klassik: Wir sprechen mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor.

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Hier dreht sich alles um Klassik: Wir sprechen mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor.

Hier geht es zur Sendung in der ARD Audiothek.

  • Schubert und Lederstrumpf: Julian Prégardien über das Liedfestival Heidelberg

    Julian Prégardien leitet seit diesem Jahr das Liedzentrum beim Heidelberger Frühling. Die berührenden Geschichten der Kunstlieder will er auf vielfache Weise einem neuen und alten Publikum vermitteln, unter anderem mit einer Flugblatt-Aktion. Auch zum diesjährigen USA-Bezug des Liedfestivals gibt er spannende Einblicke: Warum Schubert am Ende seines Lebens zum Fan der Lederstrumpf-Romane wurde, erzählt der Sänger in SWR Kultur.

  • Fußball-WM 2026: Wie klingt Curaçao?

    Als bislang kleinstes Teilnehmerland der Geschichte ist die karibische Insel Curaçao bei der Fußball-WM mit am Start und trifft gleich im ersten Spiel auf Deutschland. Die Insel vor der Küste Venezuelas hat gerade einmal 156.000 Einwohner – und eine reiche Musik-Kultur: ein Mix unterschiedlichster Kulturen, der viel mehr ist als „nur“ Salsa und Merengue. Ein Porträt der klingenden Insel von Jane Höck.

  • Olé, Olé, Olé! Fußball und Musik

    Endlich ist es so weit, die Fußball-Weltmeisterschaft wird angepfiffen! Auch SWR Kultur-Glossist René Sydow fiebert mit und schlüpft in die Haut von Friedrich Hermann Schwalbe, seines Zeichens Chefredakteur des Ballsportmagazins "Fowl".

  • 5 Jahre Women in Arts and Media

    Seit fünf Jahren gibt es nun das Netzwerk „Women in Arts and Media“ übersetzt „Frauen in Künsten und Medien“. Es bietet einen Ort zum Austausch, die Bandbreite der Mitgliederinnen reicht von freischaffenden Künstlerinnen bis zu Leiterinnen großer Einrichtungen. Cornelia Lanz ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende und erzählt, wie das Netzwerk im Arbeitsalltag unterstützen kann. In München trifft sich das Netzwerk vom 12. – 14. Juni zur Jahrestagung, dort erwarten Besucher*innen Workshops, Panels, und lebendige Gespräche.

  • Geigenstar, Colonel und Dirigent: Album-Porträt von Joseph Bologne

    Joseph Bologne de Saint-George, Sohn einer Sklavin und eines Plantagenbesitzers, war virtuoser Geiger, Fechter, Revolutionsoffizier. Nun gibt es drei CDs, die ihn porträtieren.

  • Ernst, erotisch oder blödelnd: Mottos in Spielzeitvorschauen

    In den Foyers und Briefkästen liegen sie dieser Tage: die Saisonprogramme für 2025/26 und die Festivalbroschüren. Dick vorne drauf: Die Mottos. Sie reichen von ernst, über leicht erotisch bis hin zu blödelnd. SWR Kultur Glossist Albrecht Selge hat ein paar gesammelt.

  • Quatuor Avril – Claires Obscures

    Das übliche Streichquartettrepertoire auf CDs und in Konzerten beschränkt sich häufig auf die immergleichen großen Werke. Das ist schade – denn links und rechts am Wegesrand liegen echte musikalische Schätze – ein paar davon hat das belgisch-schweizerische Quatuor Avril jetzt ausgegraben und auf einem neuen Album eingespielt. Warum sich das zu hören lohnt, weiß Hannah Schmidt.

  • Florian Besthorn zu Archivschätzen der Musik

    Archive gelten vielen als Orte der Aufbewahrung, der Ablage und des Stillstands. Tatsächlich sind sie Gedächtnisräume einer Gesellschaft und damit hoch gegenwärtig. Am Tag der Archive öffnen viele Stätten ihre Türen und zeigen, was sie leisten: Sie bewahren Quellen, sichern kulturelles Erbe und machen Vergangenheit erforschbar. Direktor Florian Besthorn berichtet über die Paul-Sacher-Stiftung in Basel. Er erzählt über das Herzstück dieser Stiftung mit den Musiksammlungen des 20. und 21. Jahrhunderts und welche Sammlungen er sehr schätzt.

  • Doktor Faustus

    Musik und Literatur – bei kaum einem Schriftsteller des 20. Jahrhunderts fließen beide Kunstformen so eng zusammen wie in den Texten von Thomas Mann. Ob er als Essayist über die Opern von Richard Wagner schreibt, ob er in den Buddenbrooks den kleinen Hanno am Klavier fantasieren lässt oder im Davoser Berg-Sanatorium ein ganzes Kapitel dem Hören von Schallplatten widmet – Musik war für Thomas Mann ein „Lebenselixier“. Kein Wunder also, dass er im fortgeschrittenen Alter mit „Doktor Faustus“ einen ganzen Musiker-Roman geschrieben hat, die fiktive Biografie eines Komponisten. In unserer Reihe „Klassiker der Musik-Literatur“ stellt uns das Buch Christoph Vratz vor – für ihn ist „Doktor Faustus“ einer der Meilensteine der Musik-Literatur.

  • „Schuld ist der Freischütz“: Manuel Gervink zum 200. Todestag von Carl Maria von Weber

    „Schuld ist der Freischütz“, meint Manuel Gervink mit Blick auf die vielen unbekannt gebliebenen Werke von Carl Maria von Weber. In SWR Kultur gibt der Vorsitzende der Internationalen Carl Maria von Weber-Gesellschaft anlässlich des 200. Todestags des Komponisten einige Hörempfehlungen jenseits der weltberühmten „Freischütz“-Oper. Er spricht von Webers Liedern und Klaviermusik, von der irritierenden Vernachlässigung dieses Repertoires im Konzertbetrieb und sagt: „Am meisten beeindruckt mich die Mühelosigkeit, mit der Weber zu seiner musikalischen Sprache gefunden hat.“

  • Hoffen auf die Wiedereröffnung: Das Glockenmuseum im Turm der Herrenberger Stiftskirche

    Im Turm der Herrenberger Stiftskirche verbirgt sich ein besonderes Museum: das größte Glockenensemble Deutschlands, das auch geläutet werden kann. Bis vor drei Jahren war das Museum offen, und man konnte Glockenkonzerte direkt vor Ort miterleben. Mittlerweile ist es aus Brandschutzgründen geschlossen worden. Das aber soll sich möglichst bald wieder ändern. Deborah Kölz war vor Ort und hat mit Mitgliedern des Museumsvereins gesprochen.

  • Dornröschen wird wachgeküsst: Zur Stuttgarter Wiederaufführung von Joachim Raffs Märchenoper „Dornröschen“

    Dieses Dornröschen lag 170 Jahre in tiefem Schlummer: Joachim Raffs Märchenoper „Dornröschen“. Am 7. Juni wird es in Stuttgart zum ersten Mal seit mehr als anderthalb Jahrhunderten vollständig aufgeführt. Jörg-Hannes Hahn leitet den Bachchor Stuttgart, die Württembergische Philharmonie Reutlingen und mehrere Gesangssolist*innen. Ulrich Wiederspahn war bei den Proben dabei und berichtet von der Wiederentdeckung einer in jeder Hinsicht märchenhaften Musik.

  • Der Gypsy Jazz im Südwesten Deutschlands

    Die Sinti sind eine der ältesten Minderheiten in Europa. Ein zentraler Bestandteil ihrer Kultur ist die Musik, gesungen und gespielt zu allen Gelegenheiten des Lebens. Gerade im Südwesten Deutschlands ist der sogenannte Gypsy Jazz heute noch sehr lebendig. Am kommenden Wochenende trifft sich die Szene beim alljährlichen Gypsy Guitar Weekend in Stuttgart. Niklas Wandt hat mit den Veranstaltern gesprochen.

  • Der Komponist Gordon Kampe über Wiederholungen in der Musik

    Als Komponist verbringt Gordon Kampe erstaunlich viel Zeit damit, immer wieder Dasselbe zu hören. In seiner Kolumne zum „Tag der Wiederholungen“ denkt er über Wiederholungen nach – im Alltag, in der Musik und im eigenen Arbeitszimmer, wo mitunter Hunderte Akkorde um die richtige Lösung konkurrieren.

  • Countertenor Nils Wanderer über seine Auftritte an der New Yorker Met Opera

    Die Oper „El Último Sueño de Frida y Diego“ wirft einen Blick auf das Künstlerpaar Frida Kahlo und Diego Rivera. Mit dabei ist der in Ludwigsburg geborene Nils Wanderer.

  • Zwischen Theater oder Oper, politischer Aktion und bildender Kunst: Ausstellung zu Christoph Schlingensief

    Vor 16 Jahren ist der deutsche Aktionskünstler, Filmemacher und Regisseur Christoph Schlingensief verstorben. Unter dem Titel „Es ist nicht mehr mein Problem“, widmen die Wiener Festwochen zusammen mit dem Museum für angewandte Kunst, kurz MAK Schlingensief nun erstmals eine umfassende Einzelausstellung in Österreich.
    Also jenem Land, das er im Jahr 2000 durch seine Aktion „Bitte liebt Österreich“ im Rahmen der Wiener Festwochen auch mitten ins Zentrum seiner gesellschaftlichen Widersprüche geführt hat. Andreas Maurer hat die Schau besucht.

  • Die Kasha-Gitarre – Bayerischer Gitarrenbauer baut ungewöhnliche Konzertgitarren

    Klassische Konzertgitarren sind Instrumente, die seit Jahrhunderten nahezu unverändert gebaut werden. Sie haben diesen ikonischen Korpus, das runde Schallloch und darüber gespannt sechs Saiten. Diese Bauweise wurde lange Zeit kaum hinterfragt. Bis ausgerechnet ein Physiker, der mit klassischem Gitarrenbau eigentlich nichts zu tun hatte, etwas Entscheidendes bemerkte, als er die Gitarre seines Sohnes in die Hand nahm. Lukas Fleischmann mit der Geschichte einer radikal neuen Gitarre.

  • „Wenn Töne salzig schmecken“: Synästhesie in der Musik

    Mit „Wenn Töne salzig schmecken“ blickt der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Lutz Jäncke hinter abstrakte Hirnscans, die er in seiner eigenen Forschungsarbeit durchgeführt hat. Jäncke erforscht die Gehirne von Musikerinnen und Musikern. Titelgebend ist eine unglaubliche Verbindung im Hirn, welche Töne zum Beispiel süß oder salzig schmecken lässt. Über dieses und weitere neuronale Phänomene der Synästhesie in Verbindung mit Musik hat Theodora Mavropoulos mit Lutz Jäncke gesprochen.

  • Lionel Martin über seine Erfahrung bei der Queen Elisabeth Competition

    Der Cellist Lionel Martin ist ehemaliges SWR Kultur New Talent und hat es bis ins Finale der Queen Elisabeth Competition geschafft. Der Wettbewerb erfährt eine enorme Medienpräsenz und zeichnet sich dadurch aus, dass die Teilnehmer*innen sich eine Woche nur auf die Musik konzentrieren. Im SWR Kultur Musikgespräch erzählt er über seine Erfahrung.

  • Ehrliche Absage von Elīna Garanča: Diesen Mut braucht es in der Musik

    Im Dezember hatten die Salzburger Festspiele die Besetzung verkündet, jetzt zieht die Mezzosopranistin Elīna Garanča zurück: Zu Ariadne in Strauss‘ Oper „Ariadne auf Naxos“ finde sie keinen geeigneten Zugang, das schreibt sie in einem Statement auf Facebook. Eine valide und mutige Entscheidung für die Kunst statt für die Karriere, findet Hannah Schmidt.

  • Der Mai-Song von Lars Reichow: "Ein grünes Leben"

    Von einem Leben im Grünen träumen viele, Lars Reichow träumt von einem grünen Leben, in dem es für ihn nicht etwa rote Rosen, sondern Wärmepumpen regnen soll. Klingt zwar unromantisch, wäre aber praktisch.

  • Wie steht es um die deutsche Musikwirtschaft?

    Das Deutsche Musikinformationszentrum hat ein neues Online-Portal geschaffen, das Wissen zur Musikwirtschaft bündelt. Einer der Herausgeber ist Prof. Dr. Martin Lücke. Im SWR Kultur Musikgespräch erzählt Lücke, wie gut es um die Musikwirtschaft in Deutschland steht und warnt zum Beispiel vor dem Fachkräftemangel im Orgelbau. Auch die Auswirkungen von KI finden Beachtung, der Beruf des Werbejingle-Komponisten ist laut Lücke durch KI zum Beispiel komplett ausgestorben.

  • Dialog-Improvisationen von Johanna Summer

    Fast wäre sie Fußballerin geworden, heute gilt sie als eine der erfolgreichsten Grenzgängerinnen zwischen Klassik und Jazz und nennt Keith Jarrett ihr großes Vorbild: die Pianistin Johanna Summer. Sie hat mit Chilly Gonzales und Malakoff Kowalski zusammengearbeitet und Musik von Schumann und Bach „weiterkomponiert“. Gerade ist ihr siebtes Album erschienen, „Dialoge“, für das sie sich ganz besondere musikalische Partnerschaften ausgedacht hat.

  • „Ungeschminkt und vorurteilsfrei“ – Buch über die Wagners: Eine Familie zwischen Macht und Musik

    Die Wagner-Familie prägt seit Generationen die Kulturwelt. Eine neue Biografie von Michael Lemster beleuchtet ihre künstlerischen Visionen und politischen Verstrickungen.

  • Sonnenaufgänge in der Musik

    Gardinen auf und Sonne rein! Wenn die warmen Strahlen uns wachkitzeln, wissen wir, jetzt beginnt ein neuer Tag. Doch wie klingt das eigentlich, ein Sonnenaufgang? Diese Frage hat nicht nur Strauss beschäftigt als er „Also sprach Zarathustra“ geschrieben hat oder Wagner in seinem Kammerstück „Siegfried-Idyll“. Es gibt weit mehr Werke, die den Sonnenaufgang zum Thema haben, mal als göttliches Licht, mal als orchestrale Naturgewalt. Sebastian Schroth hat sich durch 900 Jahre Musikgeschichte gehört.

  • Macht_Spiel: „Report Mainz“ thematisiert Machtmissbrauch an Musikhochschulen

    Eine neue Doku von „Report Mainz“ zeigt den Machtmissbrauch in der Klassikszene. Regisseurin Claudia Kaffanke fordert ein Umdenken beim Geniekult.

  • Stilikone Miles Davis: „Er verstand sich selbst als kreative Leinwand“

    Miles Davis nutzte Mode als Kunstform. Sein Stil – Maßanzüge, Lederjacken, Accessoires – war Ausdruck von Persönlichkeit, Haltung und Improvisation.

  • Miles Davis zum 100. Geburtstag

    Für ihn konnte keine Note falsch sein: Mit minimalistischem Spiel prägte Miles Davis den Jazz und setzte neue Maßstäbe für musikalische Eleganz.

  • Mozarts Streichquintette mit dem Kuss Quartett

    Mozarts Streichquintette sind und bleiben ein Sonderfall. Im Vergleich zu seinen Streichquartetten werden sie, obwohl hochgeschätzt, doch eher selten gespielt und eingespielt. Oft wird behauptet, diese Stücke seien vor allem etwas für den "Kenner". Ein Vorurteil, dass sich hoffentlich gerade auflöst. Denn es sind in den letzten Jahren auffallend viele ambitionierte Neuaufnahmen zu verzeichnen: jetzt startet das Kuss Quartett, das demnächst seinen 25 Gründungstag feiert, ein Jubiläumsprojekt: mit einer Gesamtaufnahme aller sechs Streichquintette Mozarts, mit wechselnden Bratschern und Überraschungsgästen. "Postkarten an Mozart" heißt der Subtitel, das erste Album ist gerade erschienen. Eleonore Büning hat es sich angehört.

  • Hörenswerte Gesamteinspielung der Sinfonien von Bohuslav Martinů

    Smetana, Dvořák und Janáček sind die drei naheliegenden Namen, wenn man nach tschechischen Komponisten fragt. Und der Vierte, Bohuslav Martinů, fällt in der öffentlichen Wahrnehmung unfreiwillig zurück. Die Bamberger Symphoniker legen nun eine Gesamteinspielung der insgesamt sechs Sinfonien des tschechischen Komponisten vor. Unter der Leitung von Jakub Hrůša gelingt ihnen herausragendes, findet Christoph Vratz.

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR