Hier dreht sich alles um Klassik: Wir sprechen mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor.
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So war der Mount Klassik bei DAS FEST
Beim Karlsruher Musikfestival DAS FEST stehen hauptsächlich die großen Pop- und Rockkonzerte am Abend im Mittelpunkt. Doch zum Festival gehört auch eine liebgewonnene Tradition: das Open-Air-Klassikfrühstück am Sonntagmorgen. Alle zwei Jahre wird es begleitet von der Badischen Staatskapelle. Wie sich dieser Vormittag zwischen Picknickdecken und Konzertstimmung anfühlt, hat Nicola Mai vor Ort erlebt.
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Teil 2: Seelenschwestern - Frauenfreundschaften in der Musik
Am Donnerstag, den 30. Juli wird der internationale Tag der Freundschaft begangen. Grund genug in einer kleinen Serie, die unterschiedlichen Freundschaftsformen in der Musik zu beleuchten. Welche Rolle etwa spielen weibliches Netzwerken und Frauenfreundschaft? Jane Höck hat sich auf Spurensuche begeben, die sie bis ins Kloster zurückführt.
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Verdis treuster Anwalt: Riccardo Muti feiert 85. Geburtstag
In der kleinen Hafenstadt Molfetta im äußersten Süden Italiens an der Adria wurde Riccardo Muti am 28. Juli 1941 geboren. Die Karriere des Ausnahmekünstlers, der in Bari zunächst ein Klavierstudium abschloss, bevor er in Mailand Dirigieren und Komposition studierte, nahm Fahrt auf, nachdem er 1967 den renommierten Guido Cantelli Dirigentenpreis gewann. 1971 debütierte er auf Einladung Herbert von Karajans bei den Salzburger Festspielen und bei den Berliner Philharmonikern. Eine glanzvolle Ära von fast 20 Jahren hatte der Maestro an der Mailänder Scala. Und die Wiener Philharmoniker schätzen den italienischen Stardirigenten so sehr, dass sie ihn sieben Mal für ihr traditionsreiches Neujahrskonzert verpflichtet haben.
Kirsten Liese gratuliert zum 85. Geburtstag des Dirigenten mit einem Porträt. -
Teil 1: Just friends – Musikfreundschaften
Jedes Jahr am 30. Juli wird der Tag der Freundschaft gefeiert. Aus diesem Anlass nehmen wir uns diese Woche vier Tage Zeit, um ganz unterschiedliche Aspekte von Freundschaft in der Musik zu beleuchten. Was macht Freundschaft aus? Welchen Wert hatte sie früher, welchen heute? Wann und wo werden Freundschaften in der Musik gepflegt? Besonders gut geht das fern der Alltagssorgen in der Sommerfrische. Jane Höck hat solche Orte der Freundschaft aufgesucht.
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Teil 2: Der Risset-Rhythmus
Jeder von uns hat wahrscheinlich schon mal fasziniert auf eine optische Täuschung gestarrt – ein Bild, bei dem z.B. gerade Linien sonderbar wellenförmig wirken oder konzentrische Kreise wie eine Spirale aussehen. Illusionen dieser Art gibt es viele – vor allem in der Kunst und Architektur. Denken wir nur einmal an die prachtvollen Kuppeln, die man in einigen Kirchen bestaunen kann, und bei denen erst auf den zweiten Blick auffällt, dass es sich um Scheinmalerei handelt und die Decke in Wahrheit flach ist. Wie aber steht es um solche Tricksereien in der Musik? Leonie Reineke hat sich intensiv mit dem Kosmos der sogenannten „akustischen Illusionen“ beschäftigt und hat dabei aufregende Entdeckungen gemacht.
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Orgel-Popstar Anna Lapwood begeistert mit „Herr der Ringe“ in der Karlsruher Stadtkirche
Anna Lapwood ist die bekannteste Organistin der Welt. Millionen Menschen folgen ihr auf Social Media. Auch ihr Konzert in Karlsruhe war ein großes Event.
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Künstliche Intelligenz
Im Song des Monats Juli meldet sich die Künstliche Intelligenz zu Wort und sagt uns Nutzern, was sie alles vorhat. Eigentlich sagt sie es nicht, sondern sie singt, Klavier spielt sie auch verblüffend gut und ihre Stimme klingt genau wie die von Lars Reichow. Wirklich erstaunlich, was die KI mittlerweile draufhat.
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Brüche mit der Tradition: 150 Jahre Bayreuther Festspiele
150 Jahre Bayreuther Festspiele und gleich mehrere Brüche mit der Tradition. Opernredakteur Bernd Künzig erzählt, wie Bayreuth seine eigene Geschichte weiterschreibt.
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Zusammenarbeit von Charité und Berliner Philharmonikern
Die Charité und die Berliner Philharmoniker wollen tiefgreifend zur Wirkung von Musik forschen und dabei von der Expertise des jeweils anderen profitieren. Erste Schritte sind gemacht.
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Europäischer Kirchenmusikpreis für Thomas Jennefelt – Musikalische Kommentare über Religion
In Schwäbisch Gmünd wird am 23. Juli im Rahmen des Festivals für Europäische Kirchenmusik der schwedische Komponist Thomas Jennefelt ausgezeichnet.
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Tänze als Brunchmusik: Das Klassikfrühstück bei „Das Fest“ mit Georg Fritzsch
Das Klassikfrühstück bei „Das Fest“ in der Karlsruher Günther-Klotz-Anlage ist fester Bestandteil des Traditionsfestivals. Alle zwei Jahre wird der Brunch von der Badischen Staatskapelle begleitet, auch 2026. Generalsmusikdirektor Georg Fritzsch moderiert und leitet das musikalische Festessen und erzählt, warum das Genießen auf der Picknickdecke ausgerechnet mit Tänzen begleitet wird.
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Buch von Anno Mungen über die verhängnisvolle Wagner-Rezeption der Nationalsozialisten
Der Bayreuther Musik- und Theaterwissenschaftler Anno Mungen zählt zu den Experten für Werk und Leben Richard Wagners. Jetzt hat er – rechtzeitig zum 150-Jahr-Jubiläum der Bayreuther Festspiele – ein Buch mit dem Titel „Von Bayreuth nach Auschwitz“ vorgelegt und beleuchtet darin das Verhältnis von Oper, Politik und Gewalt. Christoph Vratz über den Hauptverdienst dieser Neuerscheinung: „Durch die Auswertung neuer Quellen wird die These, dass eine nationalsozialistische Wagner-Rezeption Massenmorde zur NS-Zeit begünstigt hat, glaubwürdig erhärtet.“
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Rossini à la française – Intendant Schönleber zum Start von Rossini in Wildbad
Nicht nur Pesaro kann Belcanto. Auch in Bad Wildbad, gibt es ein hochkarätiges Opernfestival für Rossini-Fans. „Rossini in Wildbad“ präsentiert in diesem Sommer sechs Opern.
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„Chopins Männer“: Ein Buch beleuchtet das Liebesleben des Komponisten
Frédéric Chopins große Liebe war ein Mann. Das zeigt Moritz Weber im Buch „Chopins Männer“ auf. Die Musikwissenschaft tat sich lange schwer mit der Sexualität des Komponisten.
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Die Ruine des Rittersaals von Schloss Hellenstein mit Otello
Wer nach Heidenheim (Brenz) fährt, kann das Schloss hoch oben auf dem Hellensteinfelsen nicht übersehen. Jetzt im Sommer ist es mit der Ruine einer ehemaligen Stauferburg ein besonderer Besuchermagnet, vor allem für Kulturgenießende. Vor 62 Jahren gab es hier die erste Schlossserenade, später Konzerte und Spielopern, Mitte der 70er Jahre schließlich die erste große Operninszenierung. Heute sind die Opernfestspiele Heidenheim mit der Open-Air-Bühne im sogenannten Rittersaal der Ruine für viele das Highlight der Saison. Nicht nur, weil das Festival Musiker*innen aus aller Welt versammelt, sondern auch, weil es eine der spektakulärsten Kulissen hat. In diesem Jahr mit der Verdi-Oper Otello. Katja Stolle-Kranz war vor Ort.
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Béla Bartók: 44 Duos & Original field recordings
Die klassische Musik braucht eine Frischzellenkur! Davon war schon Béla Bartók überzeugt – und suchte das Neue im Alten, in der archaischen Bauernmusik des Balkans. In seinen 44 Duos für zwei Violinen hat er originale Volksweisen aufgegriffen, und die klingen oft radikal modern. Zumindest bei der Geigerin Alexandra Preucil und dem Bratschisten Antoine Tamestit: Sie koppeln die 44 Miniaturen auch noch mit ihren Vorlagen, mit den historischen Tonaufnahmen, die Bartók bei seinen Feldforschungen aufgezeichnet hat. Die Musik lebt vom Musizieren, sagt Susanne Stähr.
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„Eine zweite Heimat“: Jugendsinfonieorchester Ukraine im Schloss Engers
48 Stunden Busfahrt, stundenlange Grenzkontrollen und trotzdem kommen sie jedes Jahr wieder nach Rheinland-Pfalz. Das Jugendsinfonieorchester der Ukraine probt gerade in Schloss Engers bei Neuwied. Warum die jungen Musiker diese Reise auf sich nehmen und warum der Krieg in ihrer Heimat selbst dort manchmal ganz nah ist, darüber berichtet Clemens Sarholz.
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Bach mit knapp 50 Trompeten: Reinhold Friedrich nimmt Abschied von der Karlsruher Musikhochschule
Eine Schallplatte mit Bachs zweitem Brandenburgischen Konzert entfacht Reinhold Friedrichs Liebe zur Trompete. Der Junge aus Weingarten wird früh gefördert, gewinnt Wettbewerbe, studiert in Basel und Paris und steigt zu einem der prägenden Trompeter seiner Generation auf. Als Solist auf den großen Bühnen und Professor in Karlsruhe prägte er viele Nachwuchsmusiker. Nun endet seine Professorenzeit – er verabschiedet sich mit einer Konzertwoche, die sein Spektrum bündelt: Bach mit rund 50 Trompetern, neue Musik im Wolfgang-Rihm-Forum und Konzerte in Schloss Weikersheim.
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Stipendiatin Lea Ray zur Sichtbarkeit von Dirigentinnen
Beim Forum Dirigieren wurden fünf Stipendiat*innen in die zweite Förderstufe aufgenommen. Eine davon ist Orchesterdirigentin Lea Ray. Sie kommt aus Laupheim, studiert an der HfM Weimar und ist ab der Spielzeit 26/27 Kapellmeisterin am Staatstheater Mainz. Außerdem war sie die einzige Deutsche, die in diesem Jahr bei „La Maestra“ in Paris teilgenommen hat, dort wurde sie Halbfinalistin. Anlässlich ihres Erfolgs beim Forum Dirigieren erzählt sie über ihre besondere Stellung in diesem Beruf: "Ich möchte in meinem Beruf in erster Linie mit meinem Können wahrgenommen werden und nicht, weil ich eine Frau bin – was momentan immer noch für eine gewisse Aufmerksamkeit sorgt.“
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Wolfgang Rathert: Herbert von Karajan – mal anders erzählt
Wolfgang Rathert legt mit einem nächsten biografischen Band zu dem umstrittenen Dirigenten Herbert von Karajan nach. Eine erfrischend nüchterne Biografie. 37 Jahre nach dessen Tod.
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René Sydow über die Herausforderungen einer Sommertournee
Kabarettist und SWR Kultur-Glossist René Sydow ist als Künstler das ganze Jahr unterwegs. Im Sommer ist es aber eine besondere Herausforderung, auf Tournee zu sein.
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Tagung in Bayreuth: So werden Festspiele nachhaltiger und inklusiver
Bei einer Tagung in Bayreuth wurden verschiedene Ideen zu Festspielen im 21. Jahrhundert diskutiert. Kordula Knaus hat die Tagung mitorganisiert.
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Geschmettertes Requiem und eine Zauberflöte, die ins Wasser fällt: Festivalsaison in Aix-en-Provence
Klassikliebhaber aus der ganzen Welt lockt das Opernfestival Aix-en-Provence nach Südfrankreich. Dieses Jahr werden gleich zwei Spätwerke von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt.
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Spannend bis zum Schluss: La Juive von der Oper Frankfurt auf CD
Jacques Fromentals Haléys Oper „Die Jüdin“ ist eines der berühmtesten wie folgenreichsten Musiktheaterwerke des 19. Jahrhunderts. Trotzdem gab es erst 1986 die erste Studioeinspielung dieses so aufwändigen wie schwer zu besetzenden Werkes von über drei Stunden Dauer. Anschließend setzte auch eine bis heute voranschreitenden Neubewertung der „Juive“ auf der Bühne ein, für die sich bedeutende Sänger stark machten. Die letzte Halévy-Premiere gab es 2024 an der Oper Frankfurt. Und deren Mitschnitt ist dieses Jahr bei Naxos erschienen. Manuel Brug hat ihn sich angehört und seine Highlights aus fünf Akten zusammengetragen.
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Tränen lachen in der Kita mit Brahms – das SWR Classic Mobil
Normalerweise kommen die Menschen zur klassischen Musik. Beim SWR Classic Mobil ist es genau andersherum. Es fährt durch das gesamte Sendegebiet des SWR und bringt die Musik in Kitas, Schulen oder Seniorenheim – und dabei erleben die Musikerinnen und Musiker immer wieder erstaunliche Momente. SWR-Reporter Clemens Sarholz war dabei, als 25 Kindergartenkinder zu Brahms ungarischen Tänzen Tränen lachten.
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Tonfolge der Unendlichkeit: Die Shepard-Skala und das Risset-Glissando
Eine Tonleiter steigt und kommt gefühlt nie zum Ende. Wie diese musikalische Täuschung der Shepard-Skala entsteht, zeigt Leonie Reineke in SWR Kultur.
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No winner takes it all – kein erster Preis beim Mahler Competition
Beim diesjährigen Mahler Competition hat die Jury entschieden, keinen ersten Preis zu vergeben. Welchen Sinn haben Wettbewerbe überhaupt, wenn keiner gewinnt?
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100 Jahre Metropolis: SWR Symphonieorchester spielt Filmmusik ein
Fritz Langs legendärer Film Metropolis wird 2027 100 Jahre alt. Und obwohl das so lange her ist, wird es nicht still um diesen Stummfilm. In dieser Woche schauen ihn die Mitglieder des SWR Symphonieorchesters jeden Tag und nicht nur ein Mal an – denn sie spielen im Studio die Filmmusik ein. Jeden Tag wird am Sound gefeilt, an rhythmischen Details und natürlich am Großen und Ganzen. Martina Seeber war bei der Produktion dabei.
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Tomi Mäkelä über heilsame, mächtige und sündhafte Töne im Wandel der Zeiten
Musik kann harmonisch sein, aber auch zur Folter genutzt werden. Diese Ambivalenz bringt Tomi Mäkelä jetzt in seinem Buch „Die Schuld des Bossa Nova“ auf den Punkt.
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„Wir brauchen Role-Models“: Warum es noch immer so wenige Dirigentinnen auf Chefposten gibt
Alle Stellen von Generalmusikdirektoren sind zur Zeit von Männern besetzt. Woran liegt es, was kann getan werden? Frauke Meyer meint, der Anfang müsse in Musikschulen und innerhalb des Studiums liegen.