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Treffpunkt Klassik

Hier dreht sich alles um Klassik: Wir sprechen mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor.

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Hier dreht sich alles um Klassik: Wir sprechen mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor.

Hier geht es zur Sendung in der ARD Audiothek.

  • Teil 4: Otoakustische Emissionen

    Jeder von uns hat wahrscheinlich schon mal fasziniert auf eine optische Täuschung gestarrt – ein Bild, bei dem z.B. gerade Linien sonderbar wellenförmig wirken oder konzentrische Kreise wie eine Spirale aussehen. Illusionen dieser Art gibt es viele – vor allem in der Kunst und Architektur. Denken wir nur einmal an die prachtvollen Kuppeln, die man in einigen Kirchen bestaunen kann, und bei denen erst auf den zweiten Blick auffällt, dass es sich um Scheinmalerei handelt und die Decke in Wahrheit flach ist. Wie aber steht es um solche Tricksereien in der Musik? Leonie Reineke hat sich intensiv mit dem Kosmos der sogenannten „akustischen Illusionen“ beschäftigt aber Achtung, diese Entdeckung ist ein bisschen schrill.

  • Magali Concetta Agata Trovato: Deutsche Autorinnen zwischen Romantik und Biedermeier

    Wir wissen viel über das Leben und Wirken von männlichen Künstlern der Romantik, doch Künstlerinnen hat die Geschichtsschreibung bisher häufig außen vor gelassen. Die Germanistin Magali Concetta Agata Trovato wirft in ihrer Dissertation deshalb einen Blick auf vier wichtige Künstlerinnen dieser Epoche.

  • Erinnerung an Ileana Cotrubaș

    Die Sopranistin Ileana Cotrubaș war ein gefeierter Weltstar – und eine Sängerin mit sehr genauen Vorstellungen davon, wie Oper funktionieren sollte. Besonders berühmt war sie für ihre Violetta in Giuseppe Verdis „La Traviata“. Nick Sternitzke erinnert sich genau an die für ihn prägende Künstlerin, die er nie erlebt hat. Am 20. August 2026 ist die rumänische Sängerin im Alter von 87 Jahren gestorben.

  • Die Ulmer Spatzen holen Doppel-Gold

    Im schwedischen Helsingborg haben in dieser Woche die World Choir Games stattgefunden. Über 8500 Sängerinnen und Sänger aus 160 Chören weltweit haben an dem Wettbewerb teilgenommen. Zum ersten Mal sind die Ulmer Spatzen mit dabei gewesen und waren direkt erfolgreich. Gleich zwei Mal haben sie Gold geholt: bei den Newcomern, also denjenigen Chören, die erstmals dabei waren, und sie sind Gewinner in der Kategorie der geistlichen Musik a cappella. Malte Hemmerich hat mit einer der jungen Sängerinnen gesprochen.

  • Das Museum Grammophonicum

    Im österreichischen Vorarlberg steht ein auditives Museum, das ohne Strom klingt und international gesehen eine nahezu einmalige Sammlung hervorstellt: das Grammophonicum. Das Inselparadies der frühen Phonotechnik präsentiert in einem kreisrunden Saal Phonographen und Grammophone von 1877 bis in die 1920er Jahre. Alle mechanisch, und alle original.

  • Warum steht der Flügel auf drei Beinen?

    „Frag die Klassik“ stellt ganz normalen Fragen, die sich viele nie trauen zu stellen. In dieser Folge: Warum steht der Flügel auf drei Beinen?

  • Future Now beim Young Euro Classic

    Das Festival „Young Euro Classic“ in Berlin bringt jeden Sommer herausragende junge Musiker im Konzerthaus am Gendarmenmarkt zusammen und zeigt, wie klassische Musik sich weiterentwickelt. Innerhalb dieses Festivals widmet sich „FUTURE NOW“ der Zukunft der Musik über die europäische Tradition hinaus. Im Mittelpunkt stehen Begegnungen verschiedener Musikkulturen und neue Klangformen. Musikerinnen aus Tadschikistan, Vietnam, Argentinien und Deutschland gestalteten in fünf Konzerten jeweils einzigartige, bislang ungehörte Stücke. Regine Bruckmann verfolgte am Wochenende zwei dieser Konzerte und beschreibt die besonderen Stimmungen.

  • Schönheit kostet!

    Die Performerin und SWR Kultur-Kolumnistin Mara Genschel ist in ihrer alphabetischen Reihe zu den "Versteckten Gefahren der klassischen Musik" beim Buchstaben K angekommen. Heute möchte sie über die Schönheit der klassischen Musik nachdenken. Und sie fragt sich, ob sie, die klassische Musik, wohl verschont bleiben wird von den bevorstehenden Kürzungen im Kulturhaushalt?

  • So verbindet das Jugendchorfestival C.H.O.I.R in Ochsenhausen junge Menschen

    In Ochsenhausen im Kreis Biberach lebt im Moment eine kleine Utopie. Mehr als 250 junge Menschen aus ganz Europa und Teilen Asiens sind zusammengekommen, um gemeinsam Verdis Requiem einzustudieren. Das Internationale Jugendchorfestival C.H.O.I.R. wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Unsere Reporterin Kristina Priebe hat den letzten Probentag an der Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg besucht.

  • Historisches Klavier trifft auf Weltkulturerbe und KI

    Klassische Musik trifft auf künstliche Intelligenz: In Baden-Baden wird ein historisches Klavier zum digitalen Musiklabor. Besucher können Werke von Brahms, Strauss und Co. neu mischen – von Techno bis Surf-Rock. Das sogenannte SoundLab soll dabei vor allem eines: Das musikalische Erbe der Kurstadt nicht nur zeigen, sondern erlebbar machen. Amelie Kaiser war vor Ort.

  • Als Linkshänderin dirigieren: Kristiina Poska

    Anlässlich des 50. Jubiläums des Internationalen Linkshändertages am 13. August erzählt die Dirigentin Kristiina Poska von ihren Erfahrungen als Linkshänderin und Frau am Dirigentenpult. Sätze wie „Du bist sowohl eine Frau als auch linkshändig – das ist eins zu viel“, hat sie zwar nur vereinzelt gehört, dennoch brachten sie derartige Aussagen vor allem zum Anfang ihrer Karriere zum Nachdenken, so Poska. Heute ist sie eine der gefragtesten Dirigentinnen der internationalen Musikszene und dirigiert unverändert mit links.

  • Irritierende Musikvideos in der Klassik

    Seit gut 20 Jahren produzieren klassische Musikerinnen und Musiker nach popmusikalischem Vorbild aufwendige Musikvideos, die über reine Konzertmitschnitt-Zusammenschnitte hinausgehen. Diese Videos nehmen mittlerweile aber mitunter bizarre Formen an, findet Hannah Schmidt – und hat sich ein aktuelles Beispiel angeschaut.

  • Folge 3: Differenztöne

    Wie aber steht es um akustische Tricksereien in der Musik? Leonie Reineke hat sich eingegraben in den Kosmos der sogenannten „Akustischen Illusionen“, und hat dabei aufregende Entdeckungen gemacht. In dieser Folge geht sie den Differenztönen nach.

  • Sommerhitze: Wenn Instrumente schwitzen

    Hitze und Kälte setzen Musikinstrumenten zu. Was passiert mit Geige, Cello oder Klarinette bei extremen Temperaturen?

  • Missing Voices: Vergessene und verdrängte Musik jüdischer Komponistinnen

    Cellistin Katja Zakotnik erzählt über das Projekt „Missing Voices“, das vergessene oder verdrängte Musik jüdischer Komponistinnen und Komponisten wieder hörbar machen will.

  • Stephan Mösch: „Bayreuth als Theater“

    Mit „Bayreuth als Theater“ legt Stephan Mösch zum 150-jährigen Bestehen der Bayreuther Festspiele einen mehr als 600 Seiten umfassenden Band als Bilanz jahrelanger Forschungsarbeit vor. „Auf dem Weg zu einer Festspielgeschichte“, lautet der Untertitel. Es zeichnet den Weg der Bayreuther Festspiele vom eigentlich nur für die Aufführung von Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ bestimmten Backsteinzweckbau zu einer Institution, vor allem einer der gesellschaftspolitischen Identitätsfindung.

  • 24 Minuten auf der einsamen Insel

    Der Kabarettist und SWR Kultur-Kolumnist René Sydow ist eigentlich nicht der Typ für einsame Inseln. Aber wenn es eben doch eine seine müsste: Welche Musik würde er dann mitnehmen?

  • Jacques Offenbach in Bad Ems

    Bad Ems war für Jacques Offenbach das, was heute ein Try-out-Theater vor einer Broadway-Premiere ist: ein Versuchslabor. Hier testete er seine Stücke, bevor sie zu Welterfolgen wurden. Doch die frühen Fassungen sind verloren gegangen. Jetzt will ein außergewöhnliches Projekt den ursprünglichen Offenbach zurückholen an den Ort, an dem alles begann.

  • Folge 3: Hausarrest für den Gral

    Vor 150 Jahren sind in Bayreuth die ersten Festspiele über die Bühne gegangen. Mitten in der oberfränkischen Provinz hat Richard Wagner sich ein eigenes Theater hingestellt. Eine Kultstätte für Opernfans und Wagnerianer – getarnt als zierloser Zweckbau, aber erstaunlich visionär: Das Bayreuther Festspielhaus mit seinen ansteigenden Parkettreihen, dem unsichtbaren „Sound-System“ und dem vollständig abgedunkelten Zuschauersaal ist beinahe so etwas wie das erste Kino der Geschichte – und zwar lange bevor die ersten Filme in Kinosälen flimmerten. In Treffpunkt Klassik berichtet Nick Sternitzke über große Visionen und kleine Katastrophen in der Geschichte der Bayreuther Festspiele. In Folge 3 geht es darum, wie ein Werk technisch und ideologisch an einen einzigen Ort gekettet werden soll.

  • Ungewöhnliche Musikberufe: Der Drumset-Designer Boris Ritscher

    Schlagzeuger:innen sind vieles auf einmal: Leistungssportler:innen, Konditionsmaschinen, Koordinationsfeintechniker:innen und oft genug Rückgrat eines Ensembles. Da bedeutet Schlagzeug selten dasselbe, denn „das“ Schlagzeug gibt es nicht. Über das klassische Drumset und den Trommelbau erzählt Boris Ritscher aus Osthofen, und er beantwortet die Frage, was Weinfässer und alte Möbel beim Trommelbau zu suchen haben.

  • Der Klang der Stradivari

    Sie zählen zu den teuersten Musikinstrumenten überhaupt, auf Auktionen werden sie bisweilen zu Preisen von mehreren Millionen versteigert: 300 Jahre alte Geigen, Bratschen und Celli von Antonio Stradivari. Ausgehend von der Idee, vier Instrumente aus dessen Werkstatt für ein Konzert zusammenzubringen, entwickelt der französische Filmemacher Grégory Magne eine Geschichte um zwei Frauen und zwei Männer, die schnell aneinandergeraten, als sie von einer vermögenden Auftraggeberin für ein Konzert zusammengebracht werden. Heute läuft der Film „Der Klang der Stradivari“ in den Kinos an. Was so besonders an diesem Musikfilm ist, weiß Kirsten Liese.

  • Quell der Inspiration: María Dueñas über ihr Album "Hommage à Heifetz"

    Der Jahrhundertgeiger Jascha Heifetz war ein Ur-Musiker. Er hatte praktisch alle großen Violinkonzerte im Repertoire. Technische Grenzen geigte er locker weg, er übte bis ins hohe Alter unermüdlich, seine Aufnahmen haben das gewisse Etwas. Für die junge spanische Geigerin María Dueñas ist Heifetz ein Quell der Inspiration. Sie hat ihrem Idol ein ganzes Album gewidmet „Hommage à Heifetz“ heißt es. Doris Blaich hat mit María Dueñas über ihre Leidenschaft gesprochen.

  • Schwimmerinnen und Stachelschweine

    Einen Specialeffekt der anderen Art liefert Richard Wagner in seinem „Rheingold“ und flutet musikalisch die Bühne – und auch Schwimmmaschinen lässt er für das Bühnenspektakel bauen. Damit stellt er die Sängerinnen der Rheintöchter vor ungekannte Herausforderungen. Vor 150 Jahren sind in Bayreuth die ersten Festspiele über die Bühne gegangen. In Treffpunkt Klassik berichtet Nick Sternitzke über große Visionen und kleine Katastrophen in der Geschichte der Bayreuther Festspiele. Denn nicht alles lief rund und das „Walhall“ auf dem Bayreuther Grünen Hügel wurde für Wagner schnell zum persönlichen „Qualhall“...

  • FUTURE NOW bei Young Euro Classics

    FUTURE NOW Musical Diaries ist das Festival im Festival bei Young Euro Classic in Berlin. Hier bekommen Ensembles aus Tadschikistan, Vietnam, Marokko und Argentinien eine Carte Blanche. Ziel ist es, verschiedene musikalische Traditionen jenseits der europäischen Klassik ins Konzerthaus Berlin einzuladen und in einen Dialog zu bringen. Theodora Mavropoulos war vor Ort.

  • Heitor Villa-Lobos lässt die Puppen tanzen

    Der brasilianische Komponist Heitor Villa Lobos hat 1918 einen dreiteiligen Puppenzyklus für Klavier geschrieben. Was hatte es damit auf sich?

  • Music before Bach: Der Dirigent Reinhard Goebel über sein neues Album

    „Bach lebte nicht im luftleeren Raum“, sagt der Dirigent Reinhard Goebel. Seit 2020 ist er der Leiter des Ensembles Leipzig Collegium Musicum und beschäftigt sich zusammen mit den Musikerinnen und Musikern besonders gerne mit den Werken rund um Bach. So geht es auf dem neuen Album „The Leipzig Collegium Musicum Vol. 1: Music before Bach“ um die Musik, die Bach inspiriert hat und sich in Bachs Musik auf die eine oder andere Weise wiederfindet.

  • Teil 4: Du lustiger Freund – Über Freundschaft in der Oper

    Am internationalen Tag der Freundschaft soll ein Blick auf die Bühne beantworten: Wie stellt sich Freundschaft in der Oper, im klassischen Lied oder auch im Musikfilm dar? Jane Höck mit einem Beitrag, dessen Ausgangspunkt Mozarts ungleiches Freundespaar aus der Zauberflöte ist: Prinz Tamino und der Vogelfänger Papageno.

  • Folge 1: Operation Hornorchse

    Vor 150 Jahren sind in Bayreuth die ersten Festspiele über die Bühne gegangen. Eine Kultstätte für Opernfans und Wagnerianer – getarnt als zierloser Zweckbau, aber erstaunlich visionär: Das Bayreuther Festspielhaus mit seinen ansteigenden Parkettreihen, dem unsichtbaren „Sound-System“ und dem vollständig abgedunkelten Zuschauersaal ist beinahe so etwas wie das erste Kino der Geschichte. Nick Sternitzke über große Visionen und kleine Katastrophen in der Geschichte der Bayreuther Festspiele. Denn – nicht alles lief rund und das „Walhall“ auf dem Bayreuther Grünen Hügel wurde für Wagner schnell zum persönlichen „Qualhall“.

  • Liedgut vom jungen Mahler: „Lieder der Jugend“ mit Joseph Middleton

    Jahrzehnte hat es gedauert, bis Gustav Mahler nach seinem Tod 1911 in den internationalen Konzertsälen heimisch geworden ist. Heute ist seine Musik aus den Programmen nicht mehr wegzudenken. Mit dem Namen Mahler sind vor allem seine neun vollendeten Sinfonien verbunden. Doch gerade in jungen Jahren hat der Komponist auch eine Reihe von Liedern geschrieben, die wesentlich zur Entwicklung seines unverwechselbaren musikalischen Stils beigetragen haben. Jetzt hat der Pianist Joseph Middleton mit mehreren Sängerinnen und Sängern ein Album veröffentlicht, dass sich diesen frühen Liedern widmet.

  • Teil 3: Tierisch beste Freunde: Komponist*innen und (Haus)Tiere

    Morgen feiern wir den Internationalen Tag der Freundschaft. Wie sieht sie in der Musikwelt aus? Darüber haben wir in den letzten beiden Tagen schon einiges gehört. Jane Höck stellt tierisch beste Freunde vor, die im Optimalfall daran beteiligt sind, neue Musik in die Welt zu bringen. Hund, Katze, Hai.

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR