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Treffpunkt Klassik

Hier dreht sich alles um Klassik: Wir sprechen mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor.

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Hier dreht sich alles um Klassik: Wir sprechen mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor.

Hier geht es zur Sendung in der ARD Audiothek.

  • Ein Dirigent für Völkerverständigung: Zubin Mehta wird 90

    Er ist der dienstälteste Dirigent der Wiener Philharmoniker und nach Herbert Blomstedt der zweitälteste Maestro alter Schule: Zubin Mehta. Groß geworden in einer Musikerfamilie, die sich zur seltenen Ethnie der Parsen zählt, trat sein musikalisches Talent schon in sehr jungen Jahren zutage. Mit 16 dirigierte Mehta schon das Orchester seines Vaters in Bombay. Für sein Studium verließ der Inder seine Heimat und ging nach Wien, wo er außer Dirigieren auch Klavier, Komposition und Kontrabass studierte. Engagements bei zahlreichen Spitzenorchestern in sehr jungen Jahren folgten, besonders lange hielt Mehta dem Israel Philharmonic Orchestra die Treue, das er vier Jahrzehnte lang formte. Am 29. April 2026 wird der auch für seine humanitären Engagements und politischen Botschaften geschätzte Dirigent 90 Jahre alt. Kirsten Liese mit einem Porträt.

  • Unglaubliche Lässigkeit: Klavierwerke von Marianna Martines

    Viele Werke der Komponistin Marianna Martines sind verschollen. Jetzt erscheinen erstmals sieben Klavierwerke von ihr auf zwei Alben.

  • Mehr Musik von Komponistinnen auf den Konzertbühnen!

    In letzter Zeit hat sich viel getan, um die Musik von Komponistinnen vergangener Epochen bekannter zu machen. Aber es gibt immer noch viel zu tun.

  • Alexander Glasunow: Streichquartette

    Vom russischen Komponisten Alexander Glasunow kennt man vor allem sein Violinkonzert. Eine neue mehrteilige Einspielung bringt mit seinen Streichquartetten nun neuen Hörstoff.

  • Gerd Nachbauer zum 50. Jubiläum der Schubertiade Schwarzenberg & Hohenems

    Die Schubertiade im österreichischen Schwarzenberg und Hohenems feiert in diesem Jahr sein 50. Jubiläum. Gefeiert wird das mit einem Festival vom 29. April bis zum 3. Mai. Mitgründer und seit 1981 künstlerischer Leiter der Schubertiade Gerd Nachbauer erzählt im SWR Kultur Musikgespräch, auf welche Highlights die Schubertiade zurückblicken kann, warum vom reinen Schubert-Programm abgewichen wurde und welche Schubert-Stücke noch auf den dortigen Bühnen fehlen.

  • Projektensemble "Mittendrin" bei den Schwetzinger SWR-Festspielen

    Auch 2026 wird das Schwetzinger Schloss und sein Schlossgarten bei den SWR-Festspielen wieder mit hochkarätigen Klassik-Konzerten bespielt und gleichzeitig ist es den Festivalmachern wichtig, sich auch für ein neues und jüngeres Publikum zu öffnen. Deshalb gibt es viele Formate, bei denen es um Musikvermittlung geht und darum, Neugier zu wecken. Zum Beispiel beim Mittendrin-Projekt-Ensemble, ein Bürgerensemble, das sich unter der Leitung von Residenzkünstlerin Dorothee Oberlinger ein ziemlich ungewöhnliches Stück vorgenommen hat. Martina Senghas hat mit einigen der Musikerinnen und Musiker gesprochen.

  • Musikgeragogin Kerstin Jaunich über den Kongress demenzsensibles Musizieren

    Der Kongress „Musizieren für und mit Menschen mit Demenz – Perspektiven für Chöre und Instrumentalensembles“ findet am Wochenende vom 24. Bis 26. April in Karlsruhe statt. Dr. Kerstin Jaunich bietet dort als Kulturpädagogin und Musikgeragogin einen Workshop an. Sie gibt im Musikgespräch Einblicke in den Arbeitsbereich Musik und Demenz und wie man demenzsensibles Musizieren in die Praxis umsetzt.

  • Reisebild aus Sizilien

    Bella Italia, das Sehnsuchtsland schlechthin. Albrecht Selge war auf seiner Reise nach Catania begeistert und auch überrascht, als er in der Kirche und in der Oper auf einen besonderen kulturellen Unterschied stieß: das Handy. Zärtlich „Telefonino“ genannt, ist es im Alltag, aber auch an heiligen Orten für die Italienerinnen und Italiener nicht wegzudenken.

  • „Fingerübungen“ über Martha Argerich

    Martha Argerich kann alles sein: Diva und Divo, launisch und göttlich. Wenn sie überhaupt mal ein Interview zusagt, kann es sein, dass man tausende von Kilometern Flugreise hinter sich hat, um dann zu hören: Sie will nicht, es tut uns leid. Die Starpianistin Martha Argerich ist Phantom und Phänomen zugleich. Nun hat der französische Autor Olivier Bellamy tatsächlich ein ganzes Buch mit Gesprächen herausgebracht, die er mit der Pianistin geführt hat.

  • Wiener Symphoniker und Marathonläufer vereint: Die Symbiose aus Sport und Musik

    Musik bringt Menschen in Bewegung. Das dachten sich auch die Wiener Symphoniker und haben einen Tag vor dem Vienna City Marathon ein Konzert im Großen Saal des Wiener Musikvereins gegeben. Das Besondere: Die Symphoniker spielten bei diesem Termin gemeinsam mit Läuferinnen und Läufern, die am Marathon teilnahmen - unter der Leitung von Marathonläufer und Dirigent Tobias Wögerer. Andreas Maurer hat sich vor dem „musikalischen Anpfiff“ in den Garderoben umgehört.

  • 3. Teil für „Schubert 200“: Hasselhorn überzeugt zum dritten Mal

    Dritte Runde für „Schubert 200“! So heißt das Projekt, das der Bariton Samuel Hasselhorn und der Pianist Ammiel Bushakevitz vor zwei Jahren gestartet haben, im Blick auf das Schubertjahr 2028. Fünf Lied-CDs, fünf Themen fürs 21. Jahrhundert. „Hoffnung“ nennt sich das dritte Album, und die Frage ist: Können die beiden jungen Interpreten ihr schwindelerregend hohes Niveau weiter halten?

  • Wochen der Nachhaltigkeit in Karlsruhe: Positiver Aufbruch statt Dystopie

    Vom 21. April bis zum 19. Juli finden in Karlsruhe die „Wochen der Nachhaltigkeit“ unter dem Motto „Und jetzt!“ statt. Etliche Institutionen beteiligen sich mit Veranstaltungen im Stadtgebiet, dazu zählt vor allem das Badische Staatstheater. Anna Haas ist dort Transformationsmanagerin und erzählt im SWR Kultur Musikgespräch, was Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb bedeutet. Das Motto, so Haas, stehe für einen positiven Aufbruch.

  • Komm, lieber Mai, und mache! Über das Sprießen der Kreativität

    Komm, lieber Mai, und mache! Das ist manchmal leichter gesagt als getan. Findet zumindest SWR Kultur-Glossist Gordon Kampe. Er sinniert über das Erwachen der Natur und das Sprießen der eigenen Kreativität – ein mitunter widersprüchlicher Zusammenhang.

  • „Die Luft zum Atmen“: Cornelia Bend über die Schwetzinger SWR Festspiele 2026

    Am 24. April starten die diesjährigen Schwetzinger SWR Festspiele. Auf was dürfen sich Publikum und Künstler*innen freuen? Was hat es mit den Festival-Themen "Haltung" und "Orfeo" auf sich? Und wann wird ein Konzert zum Erlebnis? Cornelia Bend, die Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin der Festspiele, gibt Antworten.

  • Das Bundesjugend- und Bundesjazzorchester zusammen auf Tour

    Im Bundesjugend- und Bundesjazzorchester spielen die besten Nachwuchsmusiker Deutschlands. Mit einem außergewöhnlichen Programm feiern sie das Zusammenspiel von Klassik und Jazz.

  • Das Orchester der Accademia di Santa Cecilia in Rom

    Als älteste musikalische Institution weltweit steht die Accademia Nazionale di Santa Cecilia für die reiche Musiktradition Italiens. Dabei bleibt sie allerdings nicht nur in der Vergangenheit, sondern versteht sich als Ort der heutigen Kulturförderung und Musiklehre. Thomas Migge hat das Orchester in Rom besucht, bevor es zu seiner Deutschlandtournee aufgebrochen ist.

  • Pēteris Vasks zum 80. Geburtstag

    Die Musik von Pēteris Vasks ist seit Jahrzehnten ein mächtiger Kontrapunkt zum fortschrittsgläubigen Experimentieren der Avantgarde. Der lettische Komponist glaubt nicht in erster Linie an den Fortschritt, sondern an die Möglichkeit einer friedlichen Welt. Und das mit einer emotionalen Musik voller Sehnsucht nach Licht und Harmonie. Am 16. April wird der Komponist, der sich selbst einen "traurigen Optimisten" nennt, 80 Jahre alt. Rafael Rennicke hat ihn getroffen.

  • Countertenor Jakub Jozef Orlinski mit „if music...“

    Jakub Józef Orliński präsentiert mit „if music…“ ein intimes Album voller Barockmusik. Begleitet von Klavier statt Orchester, setzt er auf musikalische Essenz.

  • 15 Stunden auf einen Abend komprimiert: Wagners Ring an einem Abend in Österreich

    15 Stunden Musik – verteilt auf vier Abende, mit Göttern, Helden, Drachen, Weltuntergang und viel Sitzfleisch. So kennt man Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Mit heldenhaftem Mut zur Lücke bringt man in Wien aber jetzt eine Fassung auf die Bühne, die Wagners Monumentalwerk radikal auf einen Abend verdichtet. Das „Letzte erfreuliche Operntheater“, kurz LEO widmet sich diesem abgespeckten Gral des Musiktheaters mit feinem Humor und pointierter Verdichtung. Andreas Maurer hat für Treffunkt Klassik eine der musikalischen Proben besucht.

  • Was bedeutet "Musikvermittlung" in der heutigen Zeit?

    Sonja Stibi ist Professorin im Fach „Musikvermittlung“. Diesen Masterstudiengang gibt es an der Hochschule für Musik und Theater München seit dem Wintersemester 2025/26. In SWR Kultur zieht sie nach dem ersten Semester eine Zwischenbilanz erzählt von großem Interesse. Laut Stibi kann die Musik nicht immer für sich selbst sprechen, daher ist Musikvermittlung kaum mehr aus der Musikszene wegzudenken. Gleichzeitig beweist der Studiengang, wie wichtig die Musikvermittlung in der heutigen Zeit ist.

  • Andris Nelsons dirigiert Mendelssohn-Sinfonien und Oratorien

    Andris Nelsons hat sich mit dem Gewandhausorchester altes Tafelsilber vorgenommen und die fünf großen Sinfonien und die Oratorien „Paulus“ und „Elias“ von Mendelssohn eingespielt.

  • In keiner Schublade: Der Komponist Franz Danzi

    Heute vor 200 Jahren ist in Karlsruhe der Komponist Franz Danzi gestorben. Zeit seines Lebens hat er im Süden Deutschlands gewirkt, hat in den Hofkapellen in Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart und München gespielt und oder sie geleitet. Dennoch ist sein Name heute weit weniger geläufig als etwa seines berühmteren Zeitgenossen Wolfgang Amadeus Mozart. Warum ist das so? Jan Ritterstaedt stellt den Komponisten vor.

  • Die norwegische Singer-Songwriterin Randi Tytingvåg

    Mit ihrer warmen, sonoren Stimme ist Randi Tytingvåg eine der vielversprechenden Musikerinnen Norwegens. 2004 wurde sie in ihrer Heimatstadt Stavanger zur „Künstlerin des Jahres“ gekürt. Gemeinsam mit zwei anderen norwegischen Musikern hat sie gerade das Album „Lengt“ veröffentlicht. Marlene Küster stellt sie vor.

  • Orgel Art Museum Windesheim

    Im Orgel Art Museum in Windesheim in Rheinland-Pfalz kann man die Entwicklung der Orgel nachverfolgen – und dabei so manche Kuriosität entdecken.

  • Wie die Farbe im Konzerthaus die Musik beeinflussen kann

    Eine neue Studie hat herausgefunden, dass die Farbe und Helligkeit im Konzertsaal das Hörerlebnis beeinflusst. Welche Farben sich besonders gut für ein schönes Konzert eignen, weiß Stefan Weinzierl, Leiter der Studie, von der TU Berlin. Getestet wurde in einem virtuellen Kammermusiksaal mit VR-Brille, im SWR Kultur Musikgespräch präsentiert er die Ergebnisse.

  • Martin Stadtfeld wagt mit neuem Album zu viel

    Pianist Martin Stadtfeld stellt sein zweites Chopin-Album vor: nicht alles original, er improvisiert einiges im Stil von Chopin. Mutig oder verzichtbar?

  • Nostalgie und fröhlicher Tenorblödsinn: Jonas Kaufmann beschwört „Magische Töne“

    Österreich-Ungarn – das ist seit dem Ende des Ersten Weltkriegs nur noch ein imaginärer Begriff: die nostalgische Utopie eines einst gemeinsamen Kulturraums. Der Tenor Jonas Kaufmann lässt sie auf seinem neuen Album „Magische Töne“ mithilfe vieler Operettentitel wiederaufleben: eine „hit-satte, Laune machende Rundreise“, meint SWR Kultur-Kritiker Manuel Brug.

  • Vom Schlachthof zum Streichinstrument: Der Saitenmacher Stephan Schürch

    Stefan Schürch stellt nach historischem Vorbild Darmsaiten für Streichinstrumente her. Er erzählt von seinen Besuchen auf Schlachthöfen und warum Schafdarm besser klingt als Rind.

  • Wie Musik unser Gehirn stimuliert: Lutz Jäncke über „Synapsen und Symphonien“

    Immer noch ist es ein großes Rätsel: Was macht Musik eigentlich genau in unserem Gehirn? Warum nehmen wir bei mancher Musik starke Emotionen wahr und bei anderer fühlen wir nichts? Solchen und vielen anderen Fragen geht ein neues Buch des Neurowissenschaftlers Lutz Jäncke nach. „Synapsen und Symphonien. Musik neuropsychologisch betrachtet“ – so lautet der Titel. „Ein spannendes und anregendes Buch“, findet SWR Kultur-Rezensent Jan Ritterstaedt.

  • Der Tübinger Klarinettist Joscha Kremsler gewinnt den 50. Deutschen Musikwettbewerb

    Der Tübinger Klarinettist Joscha Kremsler ist einer der beiden Preisträger beim diesjährigen Deutschen Musikwettbewerb. Er ist Student an der Freiburger Musikhochschule und hat sich jetzt in Bonn unter rund 150 Mitbewerber*innen durchgesetzt. Wie der 21-Jährige die Leistungsschau beim wichtigsten deutschen Nachwuchswettbewerb für Musikstudierende erlebt hat und die 30-köpfige Gesamtjury überzeugen konnte, berichtet er in SWR Kultur.

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SWR