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Treffpunkt Klassik

Hier dreht sich alles um Klassik: Wir sprechen mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor.

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Hier dreht sich alles um Klassik: Wir sprechen mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor.

Hier geht es zur Sendung in der ARD Audiothek.

  • „Zeitenwende“-Podcast: John Dowland

    Vor 400 Jahren ist der Lautenist John Dowland gestorben. Er gilt als „Meister der Melancholie“, weil er so viel traurige Musik komponiert hat. Warum das so ist? Stefanie Bilmayer-Frank hat eine Vermutung.

  • Schriftstellerin und Performerin Mara Genschel über ihre SWR Kultur-Kolumne

    Mara Genschel erklärt im SWR Kultur Musikgespräch was und wer hinter den „Versteckten Gefahren der klassischen Musik“ steckt.

  • Versteckte Gefahren der klassischen Musik: J wie Junk – von wegen Müll!

    In der neuen Folge ihrer Kolumne "Versteckte Gefahren der klassischen Musik" fragt sich Mara Genschel: Was versteht man in der klassischen Musik unter Junk?

  • „Goldbergvariationen“ für Cello, Akkordeon und Saxofon: „Album, das glücklich macht“

    Historisches Cembalo oder modernes Klavier – bei Bachs Kompositionen für Tasteninstrumente ist das für viele Hörer*innen eine wichtige Frage. Man könnte da auch einfach mit Rio Reiser antworten: „Das alles und noch viel mehr …“ Denn warum sollte man bei Bach auf irgendeine Option verzichten, wenn es musikalisch Sinn ergibt und Freude macht? Jetzt ist ein neues Album mit den „Goldbergvariationen“ in sehr überraschender Trio-Besetzung erschienen. Albrecht Selge hat es sich angehört.

  • „Toller als in der Schule“: Das neue Kindermusiktheater in Mainz

    Mainz hat seit letztem Wochenende ein neues Kindermusiktheater. Am Peter-Cornelius-Konservatorium, der größten Musikschule in Rheinland-Pfalz, hat am Sonntag eine neue Abteilung ihren Betrieb aufgenommen – mit einer Aufführung des „Zauberers von Oz“, gespielt von Grundschulkindern für Grundschulkinder. Die Idee dahinter ist so einfach wie selten umgesetzt: nicht Erwachsene, die Kinderrollen spielen, sondern Kinder auf der Bühne, die ihresgleichen begeistern. Mit dabei war auch die neue Chorschule des Konservatoriums. Eva Pobeschin hat sich das angesehen.

  • Zwischen Bullshit und Pseudo-Wissenschaft: Über KI-generierte Musik-"Sachbücher"

    Es geht ein neuer Geist um in der Welt: die KI – mal Freund, mal Feind. Die Künstliche Intelligenz macht auch vor der Wissenschaft nicht Halt, auch nicht vor wissenschaftlichen Fachbüchern. Seit einiger Zeit verkaufen zweifelhafte Verlage teure Fachliteratur mit scheinbar neuen Erkenntnissen aus der Musikwelt. Wie man diese Fake-Literatur erkennen kann und welche Folgen KI-Verlage und KI-Bücher haben, beurteilt in SWR Kultur Dr. Stephan Wünsche, Referent für Forschungsdaten und Fachreferent Musik an der Universität Leipzig.

  • Les Talens Lyriques mit Lullys „Proserpine“

    Man kann Christophe Rousset, den Cembalo-Schüler von William Christie, durchaus als Lully-verrückt bezeichnen. Ob Konzert oder szenisch Aufführung, er hat inzwischen 14 Lully-Opern aufgeführt und eingespielt. Das ist fast dessen ganzes Opernschaffen. Rousset ist also ein echter Lully-Kenner Jetzt erscheint dessen „Proserpine“ beim Label Château de Versailles Spectacles. Manuel Brug hat sich Christophe Roussets jüngste Lully-Aneignung angehört.

  • Halle16 in Sulz

    In der Reihe „besondere Konzertorte im Sendegebiet“ geht es heute um einen Ort, der zeigt, wie Kultur im ländlichen Raum lebendig werden kann: Die Halle16 in Sulz am Neckar ist ein Projektraum für Kunst und Kultur, der von ehrenamtlichem Engagement getragen wird. Hier treffen sich Menschen, um gemeinsam Musik zu machen, zu diskutieren, zu gestalten, künstlerisch tätig zu werden – und vor allem: um Gemeinschaft zu erleben. Was diesen Ort so besonders macht, und wie hier Kultur ohne kommerziellen Druck gelingt, das erzählt Adrian Brenneisen.

  • Maddalena Casulana

    Dass wir aus der Musikgeschichte weniger Frauen als Männer kennen, die komponiert haben, liegt zum Teil auch in der Natur der Sache – war doch der Zugang zur musikalischen Ausbildung für Männer oft leichter als für Frauen. Maddalena Casulana hat es trotzdem geschafft und die Musik zu ihrem Beruf gemacht. Warum 1568 ein ganz besonderes Jahr für sie war, erzählt der neue Podcast „Zeitenwende 1600: Musik Macht Epoche“.

  • Große Liebe zu Richard Strauss: Die Sopranistin Nikola Hillebrand

    2019 hat sie in Heidelberg den Wettbewerb „Das Lied“ gewonnen. Jetzt kehrt sie dorthin zurück, mit einem Strauss-Recital beim Liedfestival. In SWR Kultur spricht die Sopranistin Nikola Hillebrand über ihre Liebe zur Musik von Richard Strauss, den Spagat zwischen Opern- und Liedbühne und wie es ist, an der Seite von Jonas Kaufmann zu singen.

  • „Fußballkonzerte“ – Die Schönheit des Spiels

    Zwölf Töne müsst ihr sein, sagte schon Arnold Schönberg, der Sepp Herberger der musikalischen Moderne. Manchmal gehen Fußball und Musik sogar engste Beziehungen ein, etwa bei den „Fußballkonzerten“ von Stephan von Bothmer, die derzeit in Berlin stattfinden. SWR Kultur-Kolumnist Albrecht Selge hat eines besucht und sich seine Gedanken dazu gemacht.

  • Queer und mutig: Die politischen Händel-Festspiele Halle

    Die Händel-Festspiele Halle haben eine über 100-jährige Geschichte und seit letztem Jahr einen neuen jungen Intendanten, Florian Amort. Die diesjährige Ausgabe fällt im Jahr der Landtagswahl mit einem besonders mutigen Programm auf. Neben einer neuen Inszenierung von Händels „Rinaldo“, Vorträgen und Kammermusik stehen da auch eine queere Modenschau und eine Drag-Party auf dem Programm. Eva Morlang berichtet.

  • Die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen erhält die Bach-Medaille Leipzig

    In der Alten-Musik-Szene gilt sie als Ritterschlag: die Bach-Medaille der Stadt Leipzig. Ob Nikolaus Harnoncourt, John Elliot Gardiner, Sir András Schiff oder Helmuth Rilling – sie alle haben sie erhalten und sich in besonderer Weise um das Werk von Johann Sebastian Bach verdient gemacht. Am 15. Juni wird im Rahmen des Bachfestes Leipzig die Bach-Medaille an die J. S. Bach-Stiftung St. Gallen verliehen. Die Stiftung widmet sich in einem weltweit einzigartigen Langzeitprojekt der Aufführung der Vokalwerke Bachs. Barbara Paul hat die Bachstiftung in St. Gallen besucht.

  • Weltschiedsrichter Markus Merk zu Gast in Treffpunkt Klassik

    Markus Merk berichtet über seine Karriere als Zahnarzt und Schiedsrichter, über Fehlentscheidungen und Bestechungsversuche, Versuche am Kontrabass und Selbstdisziplin und Mindset.

  • Beethovens Schicksalssinfonie – kommentiert wie ein Fußballspiel

    Klassische Musik und Fußball – das war schon immer eine Steilvorlage für einen gelungenen Doppelpass. In Jochen Hubmachers Radiostück „Die Schicksalssinfonie – Entscheidung unter Flutlicht“ kommentiert die Reporter-Legende Günther Koch Beethovens 5. Sinfonie, als sei sie ein Fußballspiel.

  • Schubert und Lederstrumpf: Julian Prégardien über das Liedfestival Heidelberg

    Julian Prégardien leitet seit diesem Jahr das Liedzentrum beim Heidelberger Frühling. Die berührenden Geschichten der Kunstlieder will er auf vielfache Weise einem neuen und alten Publikum vermitteln, unter anderem mit einer Flugblatt-Aktion. Auch zum diesjährigen USA-Bezug des Liedfestivals gibt er spannende Einblicke: Warum Schubert am Ende seines Lebens zum Fan der Lederstrumpf-Romane wurde, erzählt der Sänger in SWR Kultur.

  • Fußball-WM 2026: Wie klingt Curaçao?

    Als bislang kleinstes Teilnehmerland der Geschichte ist die karibische Insel Curaçao bei der Fußball-WM mit am Start und trifft gleich im ersten Spiel auf Deutschland. Die Insel vor der Küste Venezuelas hat gerade einmal 156.000 Einwohner – und eine reiche Musik-Kultur: ein Mix unterschiedlichster Kulturen, der viel mehr ist als „nur“ Salsa und Merengue. Ein Porträt der klingenden Insel von Jane Höck.

  • Olé, Olé, Olé! Fußball und Musik

    Endlich ist es so weit, die Fußball-Weltmeisterschaft wird angepfiffen! Auch SWR Kultur-Glossist René Sydow fiebert mit und schlüpft in die Haut von Friedrich Hermann Schwalbe, seines Zeichens Chefredakteur des Ballsportmagazins "Fowl".

  • 5 Jahre Women in Arts and Media

    Seit fünf Jahren gibt es nun das Netzwerk „Women in Arts and Media“ übersetzt „Frauen in Künsten und Medien“. Es bietet einen Ort zum Austausch, die Bandbreite der Mitgliederinnen reicht von freischaffenden Künstlerinnen bis zu Leiterinnen großer Einrichtungen. Cornelia Lanz ist stellvertretende Vorstandsvorsitzende und erzählt, wie das Netzwerk im Arbeitsalltag unterstützen kann. In München trifft sich das Netzwerk vom 12. – 14. Juni zur Jahrestagung, dort erwarten Besucher*innen Workshops, Panels, und lebendige Gespräche.

  • Geigenstar, Colonel und Dirigent: Album-Porträt von Joseph Bologne

    Joseph Bologne de Saint-George, Sohn einer Sklavin und eines Plantagenbesitzers, war virtuoser Geiger, Fechter, Revolutionsoffizier. Nun gibt es drei CDs, die ihn porträtieren.

  • Ernst, erotisch oder blödelnd: Mottos in Spielzeitvorschauen

    In den Foyers und Briefkästen liegen sie dieser Tage: die Saisonprogramme für 2025/26 und die Festivalbroschüren. Dick vorne drauf: Die Mottos. Sie reichen von ernst, über leicht erotisch bis hin zu blödelnd. SWR Kultur Glossist Albrecht Selge hat ein paar gesammelt.

  • Florian Besthorn zu Archivschätzen der Musik

    Archive gelten vielen als Orte der Aufbewahrung, der Ablage und des Stillstands. Tatsächlich sind sie Gedächtnisräume einer Gesellschaft und damit hoch gegenwärtig. Am Tag der Archive öffnen viele Stätten ihre Türen und zeigen, was sie leisten: Sie bewahren Quellen, sichern kulturelles Erbe und machen Vergangenheit erforschbar. Direktor Florian Besthorn berichtet über die Paul-Sacher-Stiftung in Basel. Er erzählt über das Herzstück dieser Stiftung mit den Musiksammlungen des 20. und 21. Jahrhunderts und welche Sammlungen er sehr schätzt.

  • Quatuor Avril – Claires Obscures

    Das übliche Streichquartettrepertoire auf CDs und in Konzerten beschränkt sich häufig auf die immergleichen großen Werke. Das ist schade – denn links und rechts am Wegesrand liegen echte musikalische Schätze – ein paar davon hat das belgisch-schweizerische Quatuor Avril jetzt ausgegraben und auf einem neuen Album eingespielt. Warum sich das zu hören lohnt, weiß Hannah Schmidt.

  • Doktor Faustus

    Musik und Literatur – bei kaum einem Schriftsteller des 20. Jahrhunderts fließen beide Kunstformen so eng zusammen wie in den Texten von Thomas Mann. Ob er als Essayist über die Opern von Richard Wagner schreibt, ob er in den Buddenbrooks den kleinen Hanno am Klavier fantasieren lässt oder im Davoser Berg-Sanatorium ein ganzes Kapitel dem Hören von Schallplatten widmet – Musik war für Thomas Mann ein „Lebenselixier“. Kein Wunder also, dass er im fortgeschrittenen Alter mit „Doktor Faustus“ einen ganzen Musiker-Roman geschrieben hat, die fiktive Biografie eines Komponisten. In unserer Reihe „Klassiker der Musik-Literatur“ stellt uns das Buch Christoph Vratz vor – für ihn ist „Doktor Faustus“ einer der Meilensteine der Musik-Literatur.

  • „Schuld ist der Freischütz“: Manuel Gervink zum 200. Todestag von Carl Maria von Weber

    „Schuld ist der Freischütz“, meint Manuel Gervink mit Blick auf die vielen unbekannt gebliebenen Werke von Carl Maria von Weber. In SWR Kultur gibt der Vorsitzende der Internationalen Carl Maria von Weber-Gesellschaft anlässlich des 200. Todestags des Komponisten einige Hörempfehlungen jenseits der weltberühmten „Freischütz“-Oper. Er spricht von Webers Liedern und Klaviermusik, von der irritierenden Vernachlässigung dieses Repertoires im Konzertbetrieb und sagt: „Am meisten beeindruckt mich die Mühelosigkeit, mit der Weber zu seiner musikalischen Sprache gefunden hat.“

  • Dornröschen wird wachgeküsst: Zur Stuttgarter Wiederaufführung von Joachim Raffs Märchenoper „Dornröschen“

    Dieses Dornröschen lag 170 Jahre in tiefem Schlummer: Joachim Raffs Märchenoper „Dornröschen“. Am 7. Juni wird es in Stuttgart zum ersten Mal seit mehr als anderthalb Jahrhunderten vollständig aufgeführt. Jörg-Hannes Hahn leitet den Bachchor Stuttgart, die Württembergische Philharmonie Reutlingen und mehrere Gesangssolist*innen. Ulrich Wiederspahn war bei den Proben dabei und berichtet von der Wiederentdeckung einer in jeder Hinsicht märchenhaften Musik.

  • Hoffen auf die Wiedereröffnung: Das Glockenmuseum im Turm der Herrenberger Stiftskirche

    Im Turm der Herrenberger Stiftskirche verbirgt sich ein besonderes Museum: das größte Glockenensemble Deutschlands, das auch geläutet werden kann. Bis vor drei Jahren war das Museum offen, und man konnte Glockenkonzerte direkt vor Ort miterleben. Mittlerweile ist es aus Brandschutzgründen geschlossen worden. Das aber soll sich möglichst bald wieder ändern. Deborah Kölz war vor Ort und hat mit Mitgliedern des Museumsvereins gesprochen.

  • Der Gypsy Jazz im Südwesten Deutschlands

    Die Sinti sind eine der ältesten Minderheiten in Europa. Ein zentraler Bestandteil ihrer Kultur ist die Musik, gesungen und gespielt zu allen Gelegenheiten des Lebens. Gerade im Südwesten Deutschlands ist der sogenannte Gypsy Jazz heute noch sehr lebendig. Am kommenden Wochenende trifft sich die Szene beim alljährlichen Gypsy Guitar Weekend in Stuttgart. Niklas Wandt hat mit den Veranstaltern gesprochen.

  • Der Komponist Gordon Kampe über Wiederholungen in der Musik

    Als Komponist verbringt Gordon Kampe erstaunlich viel Zeit damit, immer wieder Dasselbe zu hören. In seiner Kolumne zum „Tag der Wiederholungen“ denkt er über Wiederholungen nach – im Alltag, in der Musik und im eigenen Arbeitszimmer, wo mitunter Hunderte Akkorde um die richtige Lösung konkurrieren.

  • Countertenor Nils Wanderer über seine Auftritte an der New Yorker Met Opera

    Die Oper „El Último Sueño de Frida y Diego“ wirft einen Blick auf das Künstlerpaar Frida Kahlo und Diego Rivera. Mit dabei ist der in Ludwigsburg geborene Nils Wanderer.

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR