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Treffpunkt Klassik

Hier dreht sich alles um Klassik: Wir sprechen mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor.

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Hier dreht sich alles um Klassik: Wir sprechen mit Künstler*innen, berichten über Konzerte und Festivals im Sendegebiet, kommentieren aktuelle Ereignisse im Musikleben, und stellen neue Musik vor.

Hier geht es zur Sendung in der ARD Audiothek.

  • Der Komponist Gordon Kampe über Wiederholungen in der Musik

    Als Komponist verbringt Gordon Kampe erstaunlich viel Zeit damit, immer wieder Dasselbe zu hören. In seiner Kolumne zum „Tag der Wiederholungen“ denkt er über Wiederholungen nach – im Alltag, in der Musik und im eigenen Arbeitszimmer, wo mitunter Hunderte Akkorde um die richtige Lösung konkurrieren.

  • Countertenor Nils Wanderer über seine Auftritte an der New Yorker Met Opera

    Die Oper „El Último Sueño de Frida y Diego“ wirft einen Blick auf das Künstlerpaar Frida Kahlo und Diego Rivera. Mit dabei ist der in Ludwigsburg geborene Nils Wanderer.

  • Die Kasha-Gitarre – Bayerischer Gitarrenbauer baut ungewöhnliche Konzertgitarren

    Klassische Konzertgitarren sind Instrumente, die seit Jahrhunderten nahezu unverändert gebaut werden. Sie haben diesen ikonischen Korpus, das runde Schallloch und darüber gespannt sechs Saiten. Diese Bauweise wurde lange Zeit kaum hinterfragt. Bis ausgerechnet ein Physiker, der mit klassischem Gitarrenbau eigentlich nichts zu tun hatte, etwas Entscheidendes bemerkte, als er die Gitarre seines Sohnes in die Hand nahm. Lukas Fleischmann mit der Geschichte einer radikal neuen Gitarre.

  • Zwischen Theater oder Oper, politischer Aktion und bildender Kunst: Ausstellung zu Christoph Schlingensief

    Vor 16 Jahren ist der deutsche Aktionskünstler, Filmemacher und Regisseur Christoph Schlingensief verstorben. Unter dem Titel „Es ist nicht mehr mein Problem“, widmen die Wiener Festwochen zusammen mit dem Museum für angewandte Kunst, kurz MAK Schlingensief nun erstmals eine umfassende Einzelausstellung in Österreich.
    Also jenem Land, das er im Jahr 2000 durch seine Aktion „Bitte liebt Österreich“ im Rahmen der Wiener Festwochen auch mitten ins Zentrum seiner gesellschaftlichen Widersprüche geführt hat. Andreas Maurer hat die Schau besucht.

  • Lionel Martin über seine Erfahrung bei der Queen Elisabeth Competition

    Der Cellist Lionel Martin ist ehemaliges SWR Kultur New Talent und hat es bis ins Finale der Queen Elisabeth Competition geschafft. Der Wettbewerb erfährt eine enorme Medienpräsenz und zeichnet sich dadurch aus, dass die Teilnehmer*innen sich eine Woche nur auf die Musik konzentrieren. Im SWR Kultur Musikgespräch erzählt er über seine Erfahrung.

  • „Wenn Töne salzig schmecken“: Synästhesie in der Musik

    Mit „Wenn Töne salzig schmecken“ blickt der Neurowissenschaftler Prof. Dr. Lutz Jäncke hinter abstrakte Hirnscans, die er in seiner eigenen Forschungsarbeit durchgeführt hat. Jäncke erforscht die Gehirne von Musikerinnen und Musikern. Titelgebend ist eine unglaubliche Verbindung im Hirn, welche Töne zum Beispiel süß oder salzig schmecken lässt. Über dieses und weitere neuronale Phänomene der Synästhesie in Verbindung mit Musik hat Theodora Mavropoulos mit Lutz Jäncke gesprochen.

  • Der Mai-Song von Lars Reichow: "Ein grünes Leben"

    Von einem Leben im Grünen träumen viele, Lars Reichow träumt von einem grünen Leben, in dem es für ihn nicht etwa rote Rosen, sondern Wärmepumpen regnen soll. Klingt zwar unromantisch, wäre aber praktisch.

  • Ehrliche Absage von Elīna Garanča: Diesen Mut braucht es in der Musik

    Im Dezember hatten die Salzburger Festspiele die Besetzung verkündet, jetzt zieht die Mezzosopranistin Elīna Garanča zurück: Zu Ariadne in Strauss‘ Oper „Ariadne auf Naxos“ finde sie keinen geeigneten Zugang, das schreibt sie in einem Statement auf Facebook. Eine valide und mutige Entscheidung für die Kunst statt für die Karriere, findet Hannah Schmidt.

  • Wie steht es um die deutsche Musikwirtschaft?

    Das Deutsche Musikinformationszentrum hat ein neues Online-Portal geschaffen, das Wissen zur Musikwirtschaft bündelt. Einer der Herausgeber ist Prof. Dr. Martin Lücke. Im SWR Kultur Musikgespräch erzählt Lücke, wie gut es um die Musikwirtschaft in Deutschland steht und warnt zum Beispiel vor dem Fachkräftemangel im Orgelbau. Auch die Auswirkungen von KI finden Beachtung, der Beruf des Werbejingle-Komponisten ist laut Lücke durch KI zum Beispiel komplett ausgestorben.

  • Dialog-Improvisationen von Johanna Summer

    Fast wäre sie Fußballerin geworden, heute gilt sie als eine der erfolgreichsten Grenzgängerinnen zwischen Klassik und Jazz und nennt Keith Jarrett ihr großes Vorbild: die Pianistin Johanna Summer. Sie hat mit Chilly Gonzales und Malakoff Kowalski zusammengearbeitet und Musik von Schumann und Bach „weiterkomponiert“. Gerade ist ihr siebtes Album erschienen, „Dialoge“, für das sie sich ganz besondere musikalische Partnerschaften ausgedacht hat.

  • Sonnenaufgänge in der Musik

    Gardinen auf und Sonne rein! Wenn die warmen Strahlen uns wachkitzeln, wissen wir, jetzt beginnt ein neuer Tag. Doch wie klingt das eigentlich, ein Sonnenaufgang? Diese Frage hat nicht nur Strauss beschäftigt als er „Also sprach Zarathustra“ geschrieben hat oder Wagner in seinem Kammerstück „Siegfried-Idyll“. Es gibt weit mehr Werke, die den Sonnenaufgang zum Thema haben, mal als göttliches Licht, mal als orchestrale Naturgewalt. Sebastian Schroth hat sich durch 900 Jahre Musikgeschichte gehört.

  • Macht_Spiel: „Report Mainz“ thematisiert Machtmissbrauch an Musikhochschulen

    Eine neue Doku von „Report Mainz“ zeigt den Machtmissbrauch in der Klassikszene. Regisseurin Claudia Kaffanke fordert ein Umdenken beim Geniekult.

  • „Ungeschminkt und vorurteilsfrei“ – Buch über die Wagners: Eine Familie zwischen Macht und Musik

    Die Wagner-Familie prägt seit Generationen die Kulturwelt. Eine neue Biografie von Michael Lemster beleuchtet ihre künstlerischen Visionen und politischen Verstrickungen.

  • Stilikone Miles Davis: „Er verstand sich selbst als kreative Leinwand“

    Miles Davis nutzte Mode als Kunstform. Sein Stil – Maßanzüge, Lederjacken, Accessoires – war Ausdruck von Persönlichkeit, Haltung und Improvisation.

  • Miles Davis zum 100. Geburtstag

    Für ihn konnte keine Note falsch sein: Mit minimalistischem Spiel prägte Miles Davis den Jazz und setzte neue Maßstäbe für musikalische Eleganz.

  • Mozarts Streichquintette mit dem Kuss Quartett

    Mozarts Streichquintette sind und bleiben ein Sonderfall. Im Vergleich zu seinen Streichquartetten werden sie, obwohl hochgeschätzt, doch eher selten gespielt und eingespielt. Oft wird behauptet, diese Stücke seien vor allem etwas für den "Kenner". Ein Vorurteil, dass sich hoffentlich gerade auflöst. Denn es sind in den letzten Jahren auffallend viele ambitionierte Neuaufnahmen zu verzeichnen: jetzt startet das Kuss Quartett, das demnächst seinen 25 Gründungstag feiert, ein Jubiläumsprojekt: mit einer Gesamtaufnahme aller sechs Streichquintette Mozarts, mit wechselnden Bratschern und Überraschungsgästen. "Postkarten an Mozart" heißt der Subtitel, das erste Album ist gerade erschienen. Eleonore Büning hat es sich angehört.

  • Hörenswerte Gesamteinspielung der Sinfonien von Bohuslav Martinů

    Smetana, Dvořák und Janáček sind die drei naheliegenden Namen, wenn man nach tschechischen Komponisten fragt. Und der Vierte, Bohuslav Martinů, fällt in der öffentlichen Wahrnehmung unfreiwillig zurück. Die Bamberger Symphoniker legen nun eine Gesamteinspielung der insgesamt sechs Sinfonien des tschechischen Komponisten vor. Unter der Leitung von Jakub Hrůša gelingt ihnen herausragendes, findet Christoph Vratz.

  • Jazzredakteurin Julia Neupert über Miles Davis

    Miles Davis wäre am 26. Mai 100 Jahre alt geworden. Er wird bis heute als Jazzlegende verehrt. Welche Bedeutung hatte er für die Musikgeschichte? Inwiefern war der Musiker, der selbst sagte, kein Avantgardist zu sein, innovativ, und wo ist sein Einfluss auf Jazzmusikerinnen und -musiker bis heute spürbar? SWR Kultur Jazzredakteurin Julia Neupert gibt einen Überblick über das Leben von Miles Davis und den großen Radio-Themenabend am Pfingstsonntag anlässlich des Jubiläums.

  • Bus-Abo für mehr Teilhabe

    Die Staatsoper Hannover bietet ab der Spielzeit 2026/27 ein Bus-Abo an für Menschen aus dem Hannoveraner Umland, für die der Weg bisher zu lang, zu beschwerlich oder aus anderen Gründen eine zu große Hürde war. Die Idee an sich ist nicht neu, fällt aber in eine Zeit, in der viele Theater und Opernhäuser neu beginnen, über ihre Verbindung zum Publikum nachzudenken. Hannah Schmidt findet, von Vorstößen wie diesen braucht es noch viel mehr.

  • Tobias Weißmann über den Zusammenhang von Kirchenarchitektur und Musik

    Wie hat die Architektur von Kirchen die Musik über Jahrhunderte hinweg geprägt? Mit dieser Frage setzen sich der Musikwissenschaftler Dr. Tobias Weißmann und das Forschungsprojekt Cantoria auseinander. Dabei zeigen sich überraschende Zusammenhänge: Die Entwicklung ist keine Einwegstraße. Auch die Musik hat die Architektur und Einrichtung von Kirchen beeinflusst.

  • „Vivaldi und ich“ – Historienfilm über weibliche Rebellion im barocken Venedig

    Cecilia, nicht Antonio Vivaldi, steht im Zentrum des Films von Damiano Michielettos. Die Geigenschülerin kämpft gegen ihr Schicksal, nach der Ausbildung als Ehefrau verkauft zu werden.

  • Der Gedächtnispsychologe Stefan Münzer über das Üben und Lernen von Musik

    Stefan Münzer ist Professor für Bildungspsychologie an der Universität Mannheim und forscht zu Lehr-Lernprozessen. Wie hängen Üben und Lernen von Musik zusammen, verhilft das Musizieren zu einem besseren Gedächtnis und wie erforscht man das? Im Gespräch mit Christiane Peterlein verrät der Forscher, der selbst auch Musiker ist, das Geheimnis zu effektivem Üben.

  • Hymnenpflicht in Bayern: Die Lust aufs Singen ist vergangen

    Eine Pflichthymne inklusive Strafklausel gegen renitente Schüler tue das Gegenteil von dem, was eine Hymne tun soll, kommentiert Albrecht Selge: Sie stifte keine Gemeinschaft, sondern Zwiespalt und Unruhe.

  • Von wegen ESC! Der Euro-Baroque Song Contest der Lautten Compagney Berlin

    Es muss nicht immer die große Bühne sein: Am Tag des Finales des Eurovision Song Contest gab es beim Internationalen Bachfest Schaffhausen einen originellen Gegenentwurf zum ESC: den Euro-Baroque Song Contest mit der Lautten Compagney Berlin. Konzipiert und moderiert hat ihn Daniel Finkernagel. Er berichtet in SWR Kultur, wer den Wettstreit um den besten Song in Europa mit der Musik Bachs und seiner Zeitgenossen gewonnen hat.

  • Augen offen lassen! Eine Website verbindet Architektur und Musik

    Es mag verlockend sein, im Konzertsaal die Augen zu schließen. Doch Website „Raum + Musik“ beweist, dass es sich lohnt, die Augen offen zu halten.

  • Julia Kleiter singt im „Rosenkavalier“ bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden

    Richard Strauss’ „Rosenkavalier“ ist in diesem Jahr bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden mit dem SWR Symphonieorchester und hochkarätiger Besetzung zu erleben. In der Rolle der Feldmarschallin: Julia Kleiter. In SWR Kultur spricht sie über die Besonderheiten der halbszenischen Aufführung, ihre Lieblingspassagen und die Zusammenarbeit mit dem SWR Symphonieorchester.

  • Ganz ohne Moralmaulkörbe: „La Calisto“ von Francesco Cavalli in Aix-en-Provence

    Dem Musiktheater im Barock war kaum etwas Zwischenmenschliches fremd: Teilzeitlesben, Crossdresser, Metrosexuelle, Drag Queens, Immergeile, Dauerkeusche, Verliebte, Verrückte – zumindest bevor Klerus und Obrigkeit für Jahrhunderte der Oper einen Moralmaulkorb verpassten. Man weiß solches von Monteverdi und auch von Francesco Cavalli, der seit 1668 dessen Nachfolger als Domkapellmeister an San Marco war. Cavalli wurde mit seiner besten Oper „La Calisto“ im letzten Sommer beim Festival von Aix-en-Provence gefeiert. Die kostbare Inszenierung ist nun auf CD erschienen und hat Manuel Brug überzeugt.

  • Proteste gegen KI- und Fake-Musik bei Streamingdiensten

    Immer mehr Künstler*innen wehren sich gegen Künstliche Intelligenz. Popstar Taylor Swift hat sich ihre Stimme und ihr Aussehen als Marke eintragen lassen, damit sie nicht einfach von KI genutzt werden können. Stars wie Paul McCartney, Kate Bush oder Hans Zimmer protestierten schon mit einem stillen Song gegen einen Gesetzesvorschlag der britischen Regierung, damit ihre urheberrechtlich geschützten Songs nicht von KI-Firmen zum Training genutzt werden können. KI-Songs und KI-Artists in der Musik gibt es dennoch zuhauf – und das ist gerade auf den Streamingplattformen ein Problem.

  • Die britisch-libanesische Komponistin Bushra El-Turk und ihr Cellokonzert für Gaza

    In Großbritannien ist die britisch-libanesische Komponistin Bushra El-Turk eine der angesagten Künstlerinnen, in Deutschland kennt man sie noch kaum. In ihrem Cellokonzert „Sada“ („Echo“) setzt sie sich künstlerisch mit der Gaza-Region auseinander – mit der Schönheit ihrer Kultur, aber auch den Kriegen, Konflikten und dem unendlichen Leid. Am 17. Mai wird das Werk bei den Schwetzinger SWR Festspielen von Cellist Lionel Martin und dem Stuttgarter Kammerorchester zur Uraufführung gebracht. SWR Kultur-Musikredakteurin Doris Blaich war bei den Proben dabei.

  • Räume der Achtsamkeit: Listening Bars in Berlin

    Ein Raum, ein Plattenspieler und absolute Stille im Publikum: Was in den 1950er Jahren in Japan als „Jazz Kissa“ begann, breitete sich danach in New York aus und fand über London einen Weg nach Europa. Jetzt erobern sogenannte Listening Bars auch das Berliner Nachtleben. Immer mehr solcher Bars eröffnen und bieten einen Zufluchtsort für alle, die konzentriert in Gesellschaft einem Album lauschen wollen. Hier trifft Nachtleben auf ein neues Bedürfnis nach Entschleunigung und Achtsamkeit.

Erstmals publiziert am
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Autor/in
SWR