50 Jahre nach seinem Tod ist Martin Heideggers Kritik an der Technik aktueller denn je. Er beschreibt Technik als eine Macht, die den Menschen in ein "Ge-Stell" einspannt und ihn von seiner Verbindung zur Welt entfremdet.
Heidegger (* 26. September 1889; † 26. Mai 1976) warnt nicht vor Technik an sich, sondern vor ihrer Herrschaft über das menschliche Denken.
In Zeiten digitaler Umbrüche und ökologischer Krisen gewinnen seine Analysen an Relevanz. Seine Kritik an einer Sichtweise, die die Natur zum Objekt degradiert, findet heute wieder Gehör – auch bei rechten Denkern und Politikern.