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Militärputsch in Chile 1973 – Pinochets langer Schatten

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Von Autor/in Reinhard Baumgarten, Diego Fernandez Gonzales

Gegen 6:20 Uhr am 11. September 1973 klingelt das Telefon von Salvador Allende. Der Präsident Chiles erfährt, dass die Streitkräfte seines Landes gegen ihn putschen. Kurz darauf begeht der linke Politiker Suizid. Eine Militärjunta unter General Augusto Pinochet übernimmt die Macht. Die Obristen internieren und töten Tausende.

Ihr politisches System, gepaart mit einer streng neoliberalen Wirtschaft, prägt Chile bis heute. Eine neue Verfassung sollte das Land 2022 von seinem Pinochet-Erbe lösen. Der Entwurf galt international als sehr fortschrittlich. Doch eine Mehrheit der Chilenen stimmte dagegen.

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Mit der Entwaffnung der FARC sollten 13.500 Ex-Kämpfer in ein ziviles Leben integriert werden. Dieses wichtige Ziel des Friedensvertrages ist bis heute nicht erreicht.

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Henry Kissinger hat die US-amerikanische Außenpolitik wesentlich geprägt. Auch im Alter von 100 Jahren hat er nicht aufgehört, Politik zu machen. Ist er ein weltpolitisches Genie oder doch eher ein geschickter Hüter des amerikanischen Imperiums? Dieses Porträt ist eine Produktion anlässlich seines 100. Geburtstags im Mai 2023. Henry Kissinger starb am 29. November 2023.

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