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Putschversuch in der Türkei 2016 und die Oppositionsbewegung heute

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Von Autor/in Benjamin Weber | ARD-Studio Istanbul

In der Nacht vom 15. auf den 16. Juli 2016 putschten Teile des türkischen Militärs – und scheiterten.

Präsident Erdoğan machte die Bewegung des islamischen Predigers Gülen dafür verantwortlich. Es folgten massive Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit, Entlassungswellen im Staatsdienst sowie Unterdrückungsmaßnahmen gegen die Opposition. Heute spielt die Gülen-Bewegung kaum mehr eine Rolle.

Das neue Feindbild der Regierung scheint die oppositionelle kemalistische Partei CHP zu sein: Der von ihr gestellte Bürgermeister von Istanbul, İmamoğlu, wurde im März 2025 wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet, und er blieb nicht der Einzige.

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Benjamin Weber | ARD-Studio Istanbul