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Traumata der NS-Zeit – Wie sie Kriegskinder und Enkel belasten

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Von Autor/in Silvia Plahl

Der Zweite Weltkrieg war am 8. Mai 1945 zwar zu Ende, doch das traumatische Erleben des Holocaust, von Flucht und Vertreibung, Bombardierung und Hungersnot prägte die Menschen. Vor allem das Verstummen der Erwachsenen führt bis heute dazu, dass manche Kinder und Enkelkinder, die den Schmerz der Vorfahren nicht kennen, selbst belastet sind.

Das könnte durch die sogenannte Epigenetik sogar biologisch erklärt werden. Unabhängig davon brauchen die Nachfahren psychologische Unterstützung. Zu verhindern, dass Kriegstraumata das Leben der Nachfahren beschweren, ist eine gesellschaftliche Aufgabe.

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Pädagogik "Dann, liebe Mutter, werde hart!" – Wie NS-Ratgeber die Erziehung bis heute prägen

Im NS-Bestseller "Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind“ rät Johanna Haarer, Kinder schreien zu lassen und bloß nicht zu verwöhnen. Die lieblose Erziehung hat für viele Kriegsenkel Folgen bis heute.

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Pforzheim

Gedenktag zur Zerstörung Pforzheims im Zweiten Weltkrieg Hitler, NS-Zeit und Zerstörung: Auf historischer Spurensuche in Pforzheim

In nur 20 Minuten verloren 1945 in Pforzheim fast 18.000 Menschen ihr Leben: Am 23. Februar jährt sich die Bombardierung der Stadt. Ein Rundgang zeigt Spuren - aber auch, wie zerstörerisch der Nationalsozialismus war.

Militär Trauma Afghanistan – Bundeswehr-Soldaten nach dem Einsatz

Viele Afghanistan-Rückkehrer fühlen sich vom Bundeswehr-Einsatz psychisch belastet und zu wenig unterstützt. Bei manchen triggert der Ukraine-Krieg traumatische Erinnerungen.

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Gesundheit Epigenetik – Wie beeinflusst die Umwelt unsere Gene?

Werden wirklich Traumata und schlechte Ernährungsgewohnheiten "vererbt"? So einfach, wie oft dargestellt, sind die Vorgänge nicht. Die Epigenetik hat die Biologie jedoch revolutioniert.

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15.4.1945 Zwei Mädchen nach ihrer Befreiung aus Bergen-Belsen im BBC-Interview

15.4.1945 | Am 15. April 1945 befreiten britische Truppen das Konzentrationslager Bergen-Belsen. Unmittelbar danach führt BBC-Kriegsreporter Patrick Gordon Walker Interviews mit Überlebenden.
Die erste ist die 14-jährige Olga Schlossberg. Sie hatte mehrere Konzentrationslager überlebt. Die Aufnahme mit ihr dauert nur 40 Sekunden.
Der Interviewer Patrick Gordon Walker arbeitete damals für das deutschsprachige Programm der BBC.
In einem zweiten Interview befragt Patrick Gordon Walker ein belgisches Mädchen, die 15-jährige Hetty Esther Werkendam, ebenfalls kurz nach der Befreiung aus Bergen-Belsen. Sie schildert die Trennung von ihrer Mutter und die Misshandlung ihres Vaters im Lager. Hetty Werkendam, ihre Eltern und ihre zwei Brüder überlebten das Konzentrationslager. Viele andere Verwandte wurden jedoch ermordet. Nach dem Krieg zog die Familie zunächst in die Niederlande. Hetty heiratete und nahm den Namen ihres Mannes, Verolme, an. Als dieser starb, zog Hetty Verolme 1954 nach Australien, wohin ihre Eltern schon vorher ausgewandert waren.
Der Interviewer, Patrick Gordon Walker wiederum, wurde später britischer Außen- und Bildungsminister. Im Archivradio gibt es eine weitere Aufnahme mit ihm, in der er ebenfalls im April 1945 einen SS-Unterscharführer über seine Erlebnisse in Auschwitz, Dachau und Bergen-Belsen befragt.

16.4.1945 Radioansprache von Anita Lasker nach ihrer Befreiung aus Bergen-Belsen

16.4.1945 | Am 15. April 1945 wurde die 19-jährige Anita Lasker von britischen Truppen aus dem KZ Bergen-Belsen befreit. Schon einen Tag später berichtete sie im deutschen Programm der BBC, was sie erlebt hatte.

29.1.1946 Hans Cappelen berichtet über die Gestapo-Folter

29.1.1946 | Als Zeugen für die Verbrechen der Nazis kommen auch die Opfer zu Wort. Der Norweger Hans Cappelen war Gefangener der Gestapo und später im KZ Buchenwald.

80 Jahre Kriegsende Nach der Kapitulation 1945 – Deutschlands chaotischer Neuanfang

Neben Millionen befreiter KZ-Insassen kommen auch Millionen deutscher Flüchtlinge aus dem Osten ins Land. Das Kriegsende ist eine harte, aber auch wilde und feierwütige Zeit. Der sofort einsetzende Wiederaufbau fordert den Deutschen bisher unbekanntes Improvisationstalent ab. Lukas Meyer-Blankenburg im Gespräch mit dem Historiker Harald Jähner

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80 Jahre Kriegsende Hitlers Nachfolger – Admiral Dönitz und der Mai 1945

Als Hitler am 30. April 1945 im Berliner Führerbunker Suizid begeht, bildet der Wehrmachts-Admiral Karl Dönitz eine neue Regierung. Er sieht nicht ein, dass die Deutschen den Krieg verloren haben.

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Archivradio Nürnberger Kriegsverbrecherprozess

Von November 1945 bis Oktober 1946 saßen die führenden Nationalsozialisten auf der Anklagebank des Internationalen Militärgerichtshofs, den die Alliierten eingerichtet hatten.

SWR2 Wissen: Archivradio SWR2

Gerichtsthriller über NS-Kriegsverbrecherprozess "Nürnberg" im Kino – Der NS-Kriegsverbrecherprozess als hochglanzpolierter Unterhaltungsfilm

„Nürnberg“ von James Vanderbilt erzählt die Geschichte des Psychiaters Douglas M. Kelley, der beim Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess gegen die NS-Spitze Hermann Göring betreute.

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80 Jahre Kriegsende Nürnberg 1945 – Die Prozesse, die Deutschland nicht wollte

Die Prozesse gegen die Nazi-Hauptkriegsverbrecher verfolgen die Deutschen wohlwollend. Als es in weiteren Prozessen um die Schuld der breiten Gesellschaft geht, kippt die Stimmung.

Das Wissen SWR Kultur

Flucht, Vertreibung, Migration Fluchtpunkt Deutschland – Vom Kriegsende bis zum Asylkompromiss

Diskussionen über "Integration" und "gerechte Verteilung" von Flüchtlingen gab es schon im Nachkriegsdeutschland, als Millionen Vertriebene in die Bundesrepublik kamen. Gábor Paál im Gespräch mit dem Historiker Ulrich Herbert

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Silvia Plahl
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