Redewendung

Warum haben wir "die Faxen dicke"?

Teilen

Stand

Von Autor/in Rolf-Bernhard Essig

Vom Fickesfackes zu den Faxen

Es gibt ein altes deutsches Wort, das heißt "fickfacken"; das bedeutet, sich hin und her bewegen. Es hat auch mit "nicht lange fackeln" zu tun. Wenn jemand nicht lange fackelt, dann bewegt er sich nicht lange hin und her. Und das Hin- und Herbewegen empfand man oft als Lavieren, als etwas Unangenehmes sogar. Deswegen gab es irgendwann Fickesfackes als Bezeichnung von Streichen, die jemandem gespielt werden, als etwas sehr, sehr Unangenehmes.

Weil Fickesfackes dann doch ein bisschen lang war, hat man nur noch von Fackes gesprochen. Das verkürzte sich zu den Faxen und hat sich bis heute gehalten.

Damals aber, also vor locker 300 Jahren, wusste man vom Faxgerät noch nichts.

Redewendung "Ach du grüne Neune!" – Woher kommt der Ausdruck?

Über die Herkunft sind sich die Sprach- und Sprichwortforscherinnen und -forscher nicht ganz einig. Eine Idee lautet, dass die Redewendung aus einem Berliner Lokal kommen könnte. Von Rolf-Bernhard Essig

Redewendung Grinsen wie ein Honigkuchenpferd – Woher kommt das?

Auf Märkten wie dem Nürnberger Christkindlesmarkt gibt es Lebkuchen in allen Formen zu kaufen. Was ist am Pferd so besonders? Von Rolf-Bernhard Essig

Redewendung Brennt mir etwas "auf den Nägeln", "auf die Nägel" oder "unter den Nägeln"?

Das hängt davon ab, ob man lieber die Rolle des Mönchs oder eines mittelalterlichen Folteropfers annehmen möchte. Wie bitte?

Redensart "Jemandem den Schneid abkaufen" – Woher kommt der Ausdruck? Was bedeutet er?

Bundesaußenminister Guido Westerwelle verteidigte 2010 mit dieser Formulierung die Auswahl seiner Begleiter aus der Wirtschaft bei seinen Auslandsreisen, z. B. nach Brasilien.

Sprache Woher kommt der Begriff "Seemannsgarn"?

Es geht darum, Taue in einer komplizierten Art und Weise der Flechttechnik wieder zu verbinden. Diese Taureparatur hat man miteinander an Bord gemacht und sich dabei Geschichten erzählt – Döntjes, wie man im Norden sagt. Von Rolf-Bernhard Essig