Gesundheit

Wie kann die Ernährung bei Krebs helfen?

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Von Autor/in Jürgen Herbers

Gut ernährter Körper kann Krebstherapie besser überstehen

Die Ernährung bei Krebserkrankungen ist wichtig, weil ein gut ernährter Mensch Therapien viel besser überstehen kann. Dabei kommt es zunächst darauf an, dass er rein in Bezug auf die Kalorienzahl seinen Bedarf decken kann.

Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente

Außerdem muss man überlegen, wie es zu dieser Krebserkrankung gekommen ist. Denn man weiß, dass bei manchen Krebserkrankungen wie zum Beispiel dem Dickdarmkrebs die Ernährung eine sehr wichtige Rolle spielt, wenn beispielsweise Ballaststoffe fehlen. Bei einer Krebserkrankung ist es dann wichtig, sich vollwertig zu ernähren. Damit ist gemeint, ausreichend Vitamine, Spurenelemente und andere Nährstoffe zu sich zu nehmen, damit der Körper optimal versorgt ist.

So kann der Körper die Zeit der Behandlung überstehen und nach der Behandlung Kräfte sammeln. Auch, damit die Krankheit nicht wiederkommt.

5 am Tag: Gemüse und Obst sind wichtig

Je nachdem, welche Krebserkrankung man hat, setzt man unterschiedliche Schwerpunkte. Aber prinzipiell würde man immer – wenn man nicht gerade eine Erkrankung hat, die den Magen sehr stark in Mitleidenschaft zieht – eine Kost wählen, die aus sehr viel Gemüse und Obst besteht. Die Aktion "5 a Day", also fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, ist da sehr wichtig.

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