Jährlich werden Tausende verletzte oder hilflose Wildtiere in Auffangstationen gebracht: viele Vögel, aber auch Eichhörnchen, Igel, Rehkitze oder Hasen. Sie werden aufgepäppelt und schließlich wieder ausgewildert.
Doch solche Einrichtungen stehen im Zentrum einer intensiven Debatte: Manche halten sie für unverzichtbar für Tier- und Artenschutz, andere kritisieren, dass menschliches Eingreifen natürliche Prozesse störe oder unnötig Ressourcen binde.
Wissenschaftlerinnen und Tierschützer wägen ethische Fragen, rechtliche Rahmenbedingungen und ökologische Folgen ab.