Schnitzen als Hobby: Armin schnitzt seine Kindheit aus Holz

Armin aus Regglisweiler schnitzt seit 30 Jahren. Von einem kleinen Schaf über traditionelle Krippen kam er dazu, seine Kindheitserinnerungen in Holz zu verewigen.

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Von Autor/in Justus Madaus

Da ist in der Verwandtschaft jeder gekommen und hat gesagt: „Mach mir auch eine Krippe!“ Soll ich jetzt bis an mein Lebensende Krippen machen? Und da kam mir die Idee, dass ich einfach meine Kinderzeit schnitze.

Als Armin sich vor 30 Jahren am Knie verletzt, sucht er etwas, das er mit den Händen machen kann. Damit er sich nicht langweilt, während das Knie heilt. Er nimmt ein Schnitzmesser in die Hand und legt los. Sein erstes Werk aus Holz ist ein kleines Schaf – und vom Schaf kommt er schnell zur Krippe.  

Winzige Schnitzarbeiten: Berühmt als der Mäusemann!  

Bekannt wird er allerdings für seine Mäuse: winzig kleine Mäuschen aus Holz, die Armin auch verkauft. „Ich habe bestimmt tausend Mäuse gemacht. Will ich jetzt gar nicht sagen, ich habe natürlich auch immer Geld dafür verlangt. Und die sind weggegangen wie warme Semmeln. Da kanns man sein, dass jemand mir nachruft: ‚Ah, der Mäusemann!‘“ 

Weihnachtskrippen aus Holz 

Die Krippen reichen Armin aber irgendwann nicht mehr. Also beginnt er, Szenen aus seiner Kindheit zu schnitzen. Er versetzt sich zurück in die 1940er Jahre auf dem Land. Vor allem das Wohnzimmer seiner Oma liegt ihm sehr am Herzen.

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Justus Madaus
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Alexandra Müller
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