Uraufführung „Refuge“ in Mainz: Wie pfälzische Flüchtlinge nach Irland kamen

Vor mehr als 300 Jahren flohen Tausende Menschen aus der Pfalz und dem Südwesten nach Irland: ein kaum bekanntes Kapitel europäischer Geschichte.

Teilen

Stand

Von Autor/in Sabine Mahr

Die Uraufführung „Refuge“ am Mainzer Staatstheater schlägt eine Brücke zwischen der Auswanderung pfälzischer Protestanten im Jahr 1709 und einer heutigen Fluchtgeschichte aus Afghanistan. Am fiktiven Schicksal einer Auswandererfamilie zeigt Dramatikerin Deirdre Kinahan, wann Menschen auf der Flucht die Hoffnung auf einen Neuanfang mitbringen und wo Vorurteile, Besitzdenken und patriarchale Rollenbilder auftauchen. Ein berührender Theaterabend mit irisch-deutschem Ensemble, der lange nachwirkt.

Weitere Themen aus der Sendung

Mainz

Premiere am Staatstheater Mainz „Refuge“: Als die halbe Pfalz nach Irland auswanderte

Die Dramatikerin Deirdre Kinahan hat ein Händchen für emotionale Geschichten mit sozialkritischem Anspruch. Das zeigt auch die Premiere ihres neuen Stücks „Refuge“ in Mainz.

SWR Kultur am Mittag SWR Kultur

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
Sabine Mahr
Sabine Mahr, Autorin bei SWR Kultur