Die Uraufführung „Refuge“ am Mainzer Staatstheater schlägt eine Brücke zwischen der Auswanderung pfälzischer Protestanten im Jahr 1709 und einer heutigen Fluchtgeschichte aus Afghanistan. Am fiktiven Schicksal einer Auswandererfamilie zeigt Dramatikerin Deirdre Kinahan, wann Menschen auf der Flucht die Hoffnung auf einen Neuanfang mitbringen und wo Vorurteile, Besitzdenken und patriarchale Rollenbilder auftauchen. Ein berührender Theaterabend mit irisch-deutschem Ensemble, der lange nachwirkt.
Weitere Themen aus der Sendung
Premiere am Staatstheater Mainz „Refuge“: Als die halbe Pfalz nach Irland auswanderte
Die Dramatikerin Deirdre Kinahan hat ein Händchen für emotionale Geschichten mit sozialkritischem Anspruch. Das zeigt auch die Premiere ihres neuen Stücks „Refuge“ in Mainz.