40-jähriges Jubiläum der Science-Fiction-Trilogie

Kultserie „Zurück in die Zukunft“ erzählt vom Zeitgeist der 1980er-Jahre

Am 3. Juli 1985 kam der erste Teil der Trilogie „Zurück in die Zukunft“ in die amerikanischen Kinos und wurde schnell zum Kult. Die Science-Fiction-Filmkomödie habe den Zeitgeist der 1980er-Jahre sehr gut eingefangen, so SWR Filmexperte Rüdiger Suchsland.

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Stand

„Zurück in die Zukunft“ biete auf unterhaltsame und humorvolle Weise eine geniale Einführung in Quantenphysik und Zeitreisen und zeige zugleich den damaligen Glauben an den Fortschritt der Technik, so Suchsland.

Das Amerika der 80er-Jahre sehnte sich zurück in die Vergangenheit

Das Werk von Regisseur Robert Zemeckis, produziert von Steven Spielberg, erzähle aber auch viel über das Amerika der 80er-Jahre unter Präsident Ronald Reagan, eine kritische Zeit, in der sich viele Menschen nach der Vergangenheit zurücksehnten, in diesem Fall die 1950er-Jahre.

Doppelte Bewegung in Zukunft und Vergangenheit

Doch der Film zeige ebenso, dass auch in der Vergangenheit nicht alles so perfekt war, wie man es sich gerne vorstellt. „Zurück in die Zukunft“ beschreibe eine doppelte Bewegung: zurück in eine scheinbar bessere Zeit und zugleich nach vorn in eine noch formbare Zukunft.

Diese Spannung spiegele „was auch noch heute in der Gegenwart ja das Dilemma moderner Gesellschaften ist“, so der Filmexperte.

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Hörspiel | Science Fiction Rückkehr aus dem Weltall (1971)

Gegen Ende des zweiten Jahrtausends hat ein Atomkrieg den Großteil des Lebens auf der Erde vernichtet. Nur wenige Menschen überlebten die Katastrophe. Deren Nachfahren droht nun, Jahrhunderte später, das Aussterben als Folge der langsam zugrunde gehenden Pflanzenwelt. Ihr ganzes Hoffen liegt auf der Entdeckung eines bewohnbaren Planeten irgendwo im All.

Bei einer Expedition gerät ein Raumschiff dabei in den Einfluss von Rissen im Weltraum, deren Gravitationskräfte das Schiff mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit in die Vergangenheit reißen, als die Erde den Atomkrieg noch vor sich hatte. Aber drei Jahrtausende vor dem Start macht die automatische Programmierung eine Landung unmöglich. Für immer an eine stabile Umlaufbahn gefesselt, versucht der letzte Überlebende der Mannschaft, mit der Erde in Kontakt zu treten. Wird sich die bevorstehende Katastrophe im letzten Augenblick doch noch verhindern lassen?

Mit: Dieter Borsche, Christine Davis, Harald Dietl, Horst Michael Neutze, Christiane Pauli, Walter Prüssing und Axel Radler | von George Robertson | Übersetzung: Gerhard Pasternak | Regie: Andreas Weber-Schäfer | Technische Realisation: Alfred Pape, Astrid Winckler-Tiede | Produktion: Süddeutscher Rundfunk 1971 | Erstausstrahlung: 08.11.1971

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Das Wissen SWR Kultur

Erstmals publiziert am
Stand
Das Interview führte
Martin Gramlich
Martin Gramlich, SWR Kultur Moderator
Interview mit
Rüdiger Suchsland