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COP30 im Regenwald – Geht dem Klimaschutz die Luft aus?

Was geht noch beim Klimaschutz? Am 10. November beginnt im brasilianischen Regenwald die UN-Klimakonferenz COP 30. Doch im Moment wird die Erderwärmung von anderen Problemen überlagert. Kann das Treffen den weltweiten Kampf gegen den Klimawandel neu beleben?

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Es ist ein symbolträchtiger Ort, an dem die diesjährige UN-Klimakonferenz COP30 stattfindet: Belém, mitten im brasilianischen Regenwald, der Lunge der Erde.

Ein Schauplatz, der wie kaum ein anderer für das Verschwinden der Wälder steht – durch Brände, Dürren, Abholzung. Doch nicht nur der Wald schrumpft, sondern auch die politische Klimaschutz-Ambition.

Sogar Bill Gates, der immer vor den Folgen der Erderwärmung gewarnt hat, sagt nun, es gebe dringendere Probleme als den Kampf gegen den Klimawandel.

Ist Klimaschutz out?

Und was ist von der COP30 fürs Klima und unsere wichtigsten Kohlenstoffspeicher, unsere Wälder, zu erwarten? 

Erstmals publiziert am
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Das Gespräch führte
Janina Schreiber
Gespräch mit
Felix Finkbeiner Umweltschützer und Gründer der Initiative „Plant-for-the-Planet“
Prof. Dr. Julia Pongratz Klimaforscherin und Professorin für Physische Geographie und Landnutzungssysteme an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Dr. Lambert Schneider Forschungskoordinator für Internationale Klimapolitik am Öko-Institut