Gespräch | KI und Kreativität (5/6)

Emre Akal: „Ich glaube, dass wir der KI zu viel anvertrauen“

Teilen

Stand

„Es sagt es liebt uns“. So hat Emre Akal, Hausautor am Nationaltheater Mannheim, sein neues Stück genannt – über einen Haushaltsroboter mit weiblichem Aussehen.

Jung, schön, fürsorglich, pflegeleicht. Und immer zur Stelle, wenn der ältere Herr es will. So wünscht er sich seine Heim-KI – als vollautomatisches Tradwife. Aber damit begnügt KI sich nicht. Es wird erst renitent, dann zerstörerisch.

„Ich glaube, dass die Verselbständigung von KI schon am Rollen ist“, meint der Dramatiker und Regisseur Emre Akal. „Unsere digitale Migration ist bereits sehr weit fortgeschritten“.

Theater-Tipp:
Nationaltheater Mannheim: „Es sagt es liebt uns“ von Emre Akal, Premiere am 31.01.2026

Erstmals publiziert am
Stand
Das Gespräch führte
Dietrich Brants
Gespräch mit
Emre Akal