Aber es gebe gute Beispiele: In Mannheim, einer der heißesten Städte Deutschlands, wird gerade das Nationaltheater saniert und das so klimaresilient wie möglich. Ganz passend also, dass auch die Tagung „Kultur in der +2-Grad-Gesellschaft“ jetzt genau dort stattfindet.
Die Tagung zeige laut Bilabel auch: Klimaanpassung muss die ohnehin klammen Kulturkassen nicht zwangsläufig noch weiter belasten.
Die Justizreporter*innen Die klimaresiliente Stadt – Zukunftsvision oder bald Realität?
Der 21. Juli 2024 war der heißeste Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen - weltweit. Und auch in Deutschland erleben wir immer häufiger Hitze, Dürre, Überschwemmungen und Starkregen. Der Klimawandel ist in vollem Gange. Extremwetterereignisse werden uns also sicherlich in noch größerer Anzahl über die nächsten Jahre hinweg begleiten. Wie gut sind wir und vor allem die Städte und Gemeinden, in denen wir leben, darauf vorbereitet? Gibt es im Planungsrecht genügend Handlungsspielraum, um auch eng bebaute Großstädte so schnell wie möglich „grüner“ zu machen? Hilft dabei das erste bundesweite Klimaanpassungsgesetz? Schaffen das die Städte und Kommunen überhaupt in der Kürze der Zeit? Und welche Maßnahmen sind besonders wirksam? Über diese Fragen haben die Justizreporterinnen Elena Raddatz und Egzona Hyseni mit Umweltrechtlerin Dr. Juliane Albrecht vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, Rechtsanwältin Marisa Roschy und Bernd Düsterdiek vom Deutschen Städte- und Gemeindebund gesprochen.