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Im Dunkel bleiben – Wie finster ist die Nacht?

Der Kontrast zwischen Tag und Nacht gehört zum Kern der Kulturgeschichte: Haben wir das Leben mit der Dunkelheit verlernt?

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Der Winter-Blues verdunkelt manchem die Seele.

Die Nacht ist aber nicht lichtlos und der Himmel nicht schwarz. Kinder kennen die Angst vor Dunkelheit, Erwachsene fürchten finstere Träume. Was im Dunkeln bleibt, beunruhigt, wirft Fragen auf.

Malerei, Dichtung und Musik feiern die Nacht als Erkenntnis- und Liebesraum. Sie sagen und singen, dass wir aus dem Dunklen kommen und im häufig Dunklen bleiben.

Warum fürchten wir Finsternis, wie nutzen die Künste die Nacht, was lehrt das Dunkle über die Vergangenheit? Michael Köhler diskutiert mit

Erstmals publiziert am
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Das Gespräch führte
Michael Köhler
Gespräch mit
Prof. Dr. Elisabeth Bronfen Anglistin, Film-, Medienwissenschaftlerin, Universität Zürich
Prof. Dr. Ernst Peter Fischer Wissenschaftshistoriker, Physiker, Sachbuchautor Heidelberg
Dr. Manfred Osten Kulturhistoriker, Bonn