Sexiest Man Alive im Jahr 2025: Jonathan Bailey, der Schauspieler, der mit „Bridgerton“ die Herzen eroberte und in „Wicked“ zur Musical‑Ikone wurde, zeigt, dass Sexappeal heute nicht nur aus Muskeln oder Glamour bestehen muss. Das war in den letzten 20 Jahren nicht immer so. picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / Photoshot
2005 – Matthew McConaughey: Der Texaner war der Inbegriff des lässigen 2000er-Mannes, bis er Hollywood zeigte, dass er auch Drama kann. Sein Oscar für „Dallas Buyers Club“ machte aus dem einstigen Rom-Com-Sunnyboy einen Charakterdarsteller.picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / AP Photo
2006 – George Clooney: Ein Jahr später setzte Clooney den Kontrapunkt. Wo McConaughey Barfußfreiheit verkörperte, brachte Gentleman Clooney Anzug und Haltung zurück. Nach 1997 wurde der Schauspieler ein zweites Mal ausgezeichnet, eine Ehre, die neben ihm nur drei anderen Männern zu Teil wurde.picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / AP Photo
2007 – Matt Damon: Damon führte diese neue Ernsthaftigkeit weiter, wenngleich auch ein bisschen weniger eitel. Vom „Bourne“-Agenten bis zum Astronauten in „The Martian“ scheint Damon wie der Typ von nebenan, der zufällig Hollywood-Star wurde. Smart, loyal und bodenständig.picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / AP Photo
2009 – Johnny Depp: Mit Depp wurde das Bild wieder rätselhafter. Der androgyne Rebell zeigte, dass Begehren auch dunkle Seiten haben darf. Hollywood liebte ihn, bis die Grenzen zwischen Rolle und Realität zunehmend verwischten.picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / empics
2010 – Ryan Reynolds: Nach Depps Dramatik kam mit Ryan Reynolds der Witz zurück. Er war der erste, der Sexappeal mit Ironie mischte. Vor allem zusammen mit Ehefrau Blake Lively zeigt er sich auf Social Media von der nahbaren Seite.picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / AP Photo
2011 – Bradley Cooper: Cooper dagegen stand für Ehrgeiz und Transformation. Vom Kumpeltyp aus „Hangover“ zum Oscar-Kandidaten an der Seite von Lady Gaga. Seine Auszeichnung als „Sexiest Man Alive“ fiel in eine Zeit, in der Männer wieder Tiefe zeigen durften, ohne sie zu inszenieren.picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / AP Photo
2012 – Channing Tatum: Ehemaliger Stripper, später Hollywoodstar – eine Geschichte, die er mit „Magic Mike“ selbst verfilmte. Ein Bekenntnis zur Selbstermächtigung.picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / AP Images / Invision
2013 – Adam Levine: Der tätowierte Sänger von Maroon 5 steht 2013 für eine neue Popmännlichkeit. Levine brachte ein Stück Rebellion ins Hochglanzformat, wenngleich seine Auszeichnung auch heftig diskutiert wurde: er sei schlichtweg nicht bekannt genug, so die kritischen Stimmen. picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / Richard Shotwell/Invision/AP
2014 – Chris Hemsworth: Dann wieder Muskeln und Mythos. Hemsworth brachte das Heroische zurück, als Thor definierte er den modernen Helden neu. picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / AP Images
2015 – David Beckham: Beckham schlitterte direkt vom Fußballplatz ins Modeuniversum. Sein Sexappeal war global, gepflegt und vor allem planbar. Die 2010er liebten das Image des polierten Familienmanns.picture-alliance / ReportdiensteGeisler-Fotopress/Golejewski
2016 – Dwayne Johnson: „The Rock“ begann als Wrestler und wurde zur Marke, mit ihm begann die Ära der Giganten. Social Media machte ihn zum Motivationsguru, der zeigt, dass Disziplin begehrenswert ist.picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / Everett Collection
2017 – Blake Shelton: Dann kam die Überraschung, ein Country-Sänger, den kaum jemand außerhalb der USA kannte. Sheltons Wahl sorgte für Kopfschütteln und zeigte, dass Sexiness manchmal einfach Geschmackssache ist.picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / AP Photo
2018 – Idris Elba: Mit Elba bekam der Titel wieder Gravitas und endlich mehr Vielfalt. Viele sahen in ihm den Mann, der das Narrativ von „Sexiest“ modernisierte: global, elegant und souverän.picture-alliance / Reportdienste2018 Invision
2019 – John Legend: Legend führte diese Entwicklung fort. Kein Macho, sondern ein Mensch, der Liebe politisch und privat lebte. Seine Wahl machte klar: sexy kann auch sanft sein.picture-alliance / ReportdiensteInvision
2020 – Michael B. Jordan: Jordan symbolisierte eine neue Generation. Als Produzent und Schauspieler brachte er Haltung in den Begriff Attraktivität. Er engagiert sich für Diversität in Hollywood.picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / ZUMAPRESS.com
2022 – Chris Evans: Mit Evans kehrte der Held zurück, aber anders. Er steht für moralische Integrität und Zurückhaltung. Captain America als leiser Charmeur. Evans nutzt seine Popularität, um politische Themen anzustoßen. picture-alliance / Reportdienstepicture alliance/AP Images
2023 – Patrick Dempsey: Eine Wahl voller Nostalgie. „McDreamy“ erinnerte an eine Zeit, in der Fernsehfiguren unser Begehren formten. Viele fragten, warum Dempsey so spät ausgezeichnet wurde und merkten, wie stark Erinnerung sexy machen kann.picture-alliance / ReportdiensteLuca Carlino/NurPhoto
2024 – John Krasinski: Zum Schluss der Mann, der das Understatement zur Kunst macht. Krasinski ist der moderne Held, der Familie und Action gleichermaßen verkörpert. Die 2020er feiern ihn, weil Authentizität längst das neue Sixpack ist.picture-alliance / Reportdienstepicture alliance / Jordan Strauss/Invision/AP