Gespräch

Tanja Maljartschuk: „Heimat ist da, wo deine Traumata sind“

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„Vielleicht würden wir keine Gedichte mehr brauchen, hätten wir den Weg gefunden, eine Welt ohne Gewalt zu schaffen“.

Infolge des russischen Angriffskriegs bezeichnet sich die ukrainische Schriftstellerin Tanja Maljartschuk als gebrochene Autorin, die ihr Vertrauen in die Sprache verloren hat. Bereits im Jahr 2011 ging sie ins Exil, lebt seither in Wien und schreibt vor allem über das Grauen des Kriegs und die Existenz in der Emigration.

2018 erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis. Bekannt wurde ihr Text „Russland, mein Russland, wie liebe ich dich“ – mit dem Zusatz: „Bitte rette uns nicht!“

Essay Das Verborgene ans Licht holen – Gefühle in Zeiten des Krieges

Was empfinden Menschen seit dem russischen Angriff auf die gesamte Ukraine vor drei Jahren? Ein Essay über die Komplexität der Gefühle, während der Krieg andauert. Von Julia Solovieva

Essay SWR Kultur

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Doris Maull
Doris Maull
Interview mit
Tanja Maljartschuk