Alle bisherigen Strategien der Nachhaltigkeit reichen nicht, um die Ökologiekrisen zu beenden – sagt Tilo Wesche, Autor des Buchs „Die Rechte der Natur“ und Professor für Praktische Philosophie: Grünes Wachstum und saubere Technologien, auch die Appelle an die Verantwortung Einzelner – mehr Bio, kein Fleisch, keine Verbrenner, nicht Fliegen – sind zu wenig, um Ressourcenerschöpfung, Klimakrise, Artensterben, Plastikvermüllung und Übersäuerung der Meere zu stoppen.
Dagegen helfe nur, der Natur Eigentumsrechte zu verleihen. Damit ein Fluss oder ein Wald geschützt ist wie jedes andere Eigentum.