Gespräch | Frankfurter Buchmesse 2024

Ute Cohen: „Experimente sind immer wert, gelebt zu werden“

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Von der Opulenz des Barock bis zum Minimalismus der Molekularküche: Ute Cohen untersucht in ihrer Geschichte der Kulinarik den "Geschmack der Freiheit" - wie die europäische Restaurantkultur entstand und was sie uns heute bedeutet. In Paris war sie als Kommunikationsberaterin lange für amerikanische Unternehmensberatungen tätig.

"Poor Dogs" heißt ihr Roman über Menschen im Finanzkapitalismus, wo alles, auch das Privatleben, einer Kosten-Nutzen-Rechnung folgt. Und Business-Modelle selbst das Liebesleben prägen: "Sex war auch nichts anderes als Körperpflege". Ute Cohen lebt in Berlin.

Buchtipp zur Frankfurter Buchmesse 2024: Gastland Italien Ein zeitloses Meisterwerk der italienischen Literatur – Maria Messinas Roman „Das Haus in der Gasse“

Maria Messina hat mit „Das Haus in der Gasse“ einen sprachlich so makellosen Roman geschrieben, dass man mit jeder Zeile das Gefühl hat, Weltliteratur zu lesen.

Erstmals publiziert am
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Das Gespräch führte
Carsten Otte
SWR Kultur Literaturkritiker Carsten Otte
Gespräch mit
Ute Cohen