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Vereinte Kunstnationen? – Die Biennale Venedig zwischen Kunst und Politik

Um den russischen Pavillon bei der Biennale gibt es seit Wochen Streit. Politische Debatten gehören seit jeher zu der Ausstellung. Wird die Kunst in diesem Jahr davon völlig überlagert? Sind Kunst und Nationalismus noch irgendwie vereinbar?

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Um den russischen Pavillon bei der Kunstbiennale in Venedig gibt es seit Wochen Streit: die EU hat deswegen Subventionen gekürzt, der italienische Kulturminister will der Eröffnung aus Protest fernbleiben.

Auch zum Auftritt Israels gibt es wie schon vor zwei Jahren Boykottaufrufe.

Wie sind diese Debatten zu bewerten? Sind Kunst und Nationalismus noch in irgendeiner Form vereinbar?

Und welche Rolle spielt das Konzept der vor einem Jahr verstorbenen Kuratorin Koyo Kouoh, die die Ausstellung unter den Titel "In Minor Keys“ (In Moll) gestellt hat?

Erstmals publiziert am
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Das Gespräch führte
Karsten Umlauf
Gespräch mit
Silke Hohmann Kunstkritikerin und Journalistin, Monopol-Magazin
Dr. Hanno Rauterberg Kunsthistoriker und Journalist, Die Zeit
Marcus Woeller Feuilleton-Redakteur, Die Welt