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Wirtschaft als Waffe – Die neue Welt der Geoökonomie

In den großen Konflikten der Geopolitik spielt die Wirtschaft neben dem Militär eine wichtige Rolle. Mit Handelshemmnissen und der Unterbrechung globaler Lieferketten verschaffen sich die USA, China oder Russland Einfluss. Was kann Europa tun, um nicht zwischen die Räder zu geraten?

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Trumps' erpresserische Zollpolitik, Chinas Exportbeschränkungen für seltene Erden - die globale Ökonomie erlebt turbulente Zeiten. Vom Beginn einer neuen Welt- und Wirtschaftsordnung ist die Rede, einer Ära der Geoökonomie.

Offene Märkte, freier Handel, die alten Glaubenssätze der Globalisierung, so heißt es, gelten nicht mehr.

Stattdessen: Sanktionen, Boykotte, Handelskriege. Wirtschaft als Waffe, Konfrontation statt Kooperation, die Welt zerfallen in rivalisierende Blöcke: USA, China, der globale Süden - und wo bleibt Europa?

Sind wir bereit für die raue neue Welt der Geoökonomie?

Erstmals publiziert am
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Das Gespräch führte
Michael Risel
Gespräch mit
Dr. Milan Babić Associate Professor für Politische Ökonomie, Universität Amsterdam
Dr. Christoph Hein Wirtschaftsjournalist, FAZ
Marc Saxer politischer Analyst, Friedrich-Ebert-Stiftung, Bangkok