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Museumsverband warnt vor Kürzungen bei der kommunalen Kultur

Viele Kommunen in Baden-Württemberg stehen finanziell unter Druck – und besonders die Museen geraten dabei ins Visier. Es drohen massive Kürzungen oder gar Schließungen. „Wenn ein Museum geschlossen wird, stehen Gebäude leer, die Kosten laufen weiter – und das kulturelle Angebot bricht weg“, sagt Sabine Mücke vom Museumsverband Baden-Württemberg.

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Verband fordert Kommunikation auf Augenhöhe

Der Verband fordert daher, Museen frühzeitig in kommunale Entscheidungsprozesse einzubeziehen. „Wir wünschen uns, dass sich Bürgermeisterinnen und Verwaltungsleitungen mit den Museumsleitungen auf Augenhöhe zusammensetzen“, so die Verbandspräsidentin Mücke in SWR Kultur.

Museen seien nicht nur Ausstellungsorte, sondern „Plattformen, Netzwerkpartner und Orte gesellschaftlicher Teilhabe“, erklärt sie. Besonders wichtig sei es, neue Nutzungskonzepte zu entwickeln, statt Strukturen abzubauen. Der Verband sieht darin eine Chance, Museen als „dritte Orte“ weiterzuentwickeln – und nicht leichtfertig zu opfern.

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Kerstin Bachtler
Interview mit
Sabine Mücke