Die 1988 in Oberhausen geborene Autorin Josefine Soppa erzählt in ihrem preisgekrönten Text präzise und überraschend vom allmählichen Sprachverfall ihres an Parkinson erkrankten Vaters und vom sprachlichen Vermögen einer künstlichen Intelligenz in Form von ChatGPT. Sie fragt nach der Herkunft der eigenen Sätze und schreibt ergreifend über das Unberechenbare im Leben und in der Kunst. Auf engstem Raum gelingt es ihr dabei, das Verhältnis von Mensch und Maschine in einen großen Sinn- und Ausbeutungszusammenhang zu stellen.