Das letzte Lied des Kaua’i’ō’ō
Der Schuppenkehlmoho (Moho braccatus)
Erlebte auf der Insel Kaua‘i (Hawaii) und wurde ungefähr zwanzig Zentimeter lang. Seinen Namen verdankt er den Federn im Brust- und Kehlbereich, die schwarz waren, jedoch ein weißes sogenanntes Subterminalband bildeten und deshalb fast wie Schuppen eines Fisches aussahen. Er fraß Insekten und Raupen und war ein ziemlichlauter Sänger. Seit 2000 ist er nicht mehr zu hören.
Wir dachten, wir könnten fliegen
Die Anthologie „Wir dachten wir könnten fliegen“, die im Penguin Verlag 2025 veröffentlicht wurde, versammelt 19 Kurzgeschichten von bekannten Autorinnen und Autoren. Sie schreiben über Tiere und Pflanzen, die von unserem Planeten verschwunden sind, und fragen:
Wie lebten sie? Was verbindet uns heute noch mit ihnen? Was machte sie einzigartig? Und was wurde ihnen zum Verhängnis? Es sind berührende und originelle Geschichten über den Verlust der Arten und die Kraft der Literatur, die auf vielfältige Art deutlich machen, was wir an Wunderbarem für immer vernichtet haben.
Alle 19 Geschichten in ARD Sounds
Alle Geschichten der Anthologie werden im Rahmen eines ARD-Gemeinschaftsprojekts in ARD Sounds veröffentlicht und von renommierten Sprechern und Sprecherinnen gelesen.
Zwischen dem 26.2. und 19.3.26 erscheinen jede Woche vier bis fünf neue Geschichten.
In dieser Woche ab dem 19. März:
„Ich war hier. 1974.“ von Iris Wolff, gelesen von Oscar Hoppe
„Huhn mit Mädchen“ von Charlotte Gneuß, gelesen von Sonja Beißwenger
„Der Leopard in den Wolken“ von Daniela Dröscher, gelesen von Anna Drexler
„Das letzte Lied des Kaua’i’ō’ō. Dating-Protokoll.“ von Kim de l’Horizon, gelesen von Alex Junge