Gespräch

Jakob Leiner (Hg.) – Ah, ein Herz, verstehe

Medizin als Kunst, Lyrik als Heilmittel: Jakob Leiner versammelt in „Ah, ein Herz, verstehe“ poetische Zeugnisse aus fünf Jahrhunderten an der Schnittstelle von Krankheit und Heilung.

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Stand

Jakob Leiner, Arzt und Schriftsteller, beweist mit seiner Gedichtsammlung, dass Medizin und Lyrik sehr wohl zusammenpassen.

Beginnend mit der Neuzeit wandert er in seiner Anthologie durch 500 Jahre, in denen Gedichte über Krankheit und Heilung verfasst wurden, bis er schließlich in der Gegenwart ankommt.

„Alles kommt vor“ in dieser Anthologie

Die Gedichte spiegeln, laut Jakob Leiner, alles wider, was zur jeweiligen Zeit stattgefunden hat – seien es Pestzeiten, wissenschaftliche Errungenschaften oder technische Fortschritte innerhalb der Medizin.

Ein Gespräch über Dichterärzte, Patientenklagen und den Trost der Sprache.

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Freiburg

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Erstmals publiziert am
Stand
Das Gespräch führte
Theresa Hübner
Gespräch mit
Jakob Leiner