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Machtspielchen auf Motoryacht – Drei Paare erleben in philippinischen Gewässern ihr „Blaues Wunder“

Drei Paare und ein sexy Sohn auf einer Motoryacht in philippinischen Gewässern. Klingt nach Luxus-Urlaub, entpuppt sich aber als Stresstest. Anne Freytag im Gespräch über ihren neuen Roman „Blaues Wunder“.

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Stand

Drei Paare auf einer schicken Motoryacht in philippinischen Traumgewässern. Plus ein gutaussehender Sohn. Das ist die Versuchsanordnung in Anne Freytags neuem Roman „Blaues Wunder“.

Die Reise ist kein Urlaub, eher ein exquisites Assessmentcenter, denn Bootsbesitzer Walter hat Aufgaben für Ferdinand und Kilian mitgebracht. Zuhause in München arbeiten die beiden Männer in der von Walter geführten Privatbank. Jetzt geht es um innerbetriebliche Umstrukturierungen, also um Beförderungen und Geld.

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Drei scharfsinnige Erzählerinnen

Die mitreisenden Ehefrauen heißen Rachel, Nora und Franziska. Sie sind vor allem aus dekorativen Gründen dabei. Und um ihre Männer in einem Machtkampf zu unterstützen, über den die Frauen selbst kaum etwas wissen. Trotzdem sind es die Frauen, die diese Geschichte erzählen.

Viele Frauen verfügen über eine sehr feine Beobachtungsgabe. Sie haben von klein auf gelernt, ihre Antennen zu benutzen und Räume und Menschen zu lesen.

Eine solche Beobachtungsgabe haben auch die drei Erzählerinnen, und sie machen „Blaues Wunder“ zu einem Roman in HD.

Schockverliebt in die Philippinen

Auch wenn die Philippinen in diesem Roman eher Kulisse sind, liebt Anne Freytag das Land. Vor der Pandemie war sie einmal dort und ist von Insel zu Insel gereist: „Ich habe mich schockverliebt!“ Besonders intensiv hat sie die Farben erlebt, die sie auch in „Blaues Wunder“ beschreibt.

Alle neuen Texte der Mutter vorlesen

Im Gespräch mit SWR Kultur erzählt Anne Freytag von ihren Arbeitsroutinen und ihrer Liebe zu möglichst detailliertem Schreiben. Es ist ihre Mutter, der sie am meisten vertraut und der sie ihre Texte daher auch als erste vorliest, berichtet sie fröhlich:

„Wenn ich etwas Trauriges schreiben wollte, und meine Mutter lächelt nur, dann weiß ich: Ich muss am Text noch was tun! Wenn sie feuchte Augen bekommt, weiß ich: Es geht in die richtige Richtung! Und wenn sie weint, dann weiß ich: Ich habe es geschafft!“

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Erstmals publiziert am
Stand
Das Gespräch führte
Katharina Borchardt
Gespräch mit
Anne Freytag