Von trauriger Abendstimmung erzählt die jung verstorbene Französin Lili Boulanger in einer ihrer letzten Kompositionen, die sie 1918 angesichts der Schrecken des Ersten Weltkrieges und ihrer eigenen schweren Krankheit schrieb. An diese Stimmung knüpft der junge Cellist Lionel Martin nahtlos Blochs Rhapsodie, in der das Cello alttestamentarische Texten des Predigers Salomo "spricht". Und schließlich folgt ein Paradebeispiel von Schostakowitschs doppelbödige Musiksprache.