Sie gelten als die „drei großen S“ des deutschen Frühbarocks: Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein und Samuel Scheidt. Das solistisch besetzte Basler Ensemble Voces Suaves, dessen Mitglieder mehrheitlich von der Schola Cantorum Basiliensis stammen, arbeitet ohne Dirigenten. Hauptwerk des Abends ist Scheins „Israelsbrünnlein“ von 1623: Die Sammlung vertont alttestamentliche Texte für Leipziger Festanlässe und verbindet dabei die Renaissance-Polyphonie mit der Chromatik und Expressivität des italienischen Madrigals.