Als rigoroser Logiker ist Ludwig Wittgenstein in die Geistesgeschichte eingegangen. In seiner bekanntesten Schrift, dem 1918 verfassten Tractatus-logico-philosophicus, will er klären, was sinnvoll gesagt werden kann und worin die Grenzen von Sprache und Denken bestehen. Dass dieser analytische Philosoph in seinen Überlegungen immer auch musikalisch gedacht hat, zeichnet die Musikstunde nach.
Musikliste:
Ludwig Wittgenstein:
Notat in: Vermischte Bemerkungen 48 (1932)
Johannes Brahms:
Intermezzo op. 117 Nr. 1
Hélène Grimaud (Klavier)
Josef Labor:
Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier Nr. 1 e-Moll, Variationssatz
Ensemble TRIS
Maurice Ravel:
Klavierkonzert D-Dur, 3. Satz
Konzert für die linke Hand
Alexandre Tharaud (Klavier)
Orchestre National de France
Leitung: Louis Langrée
Franz Schubert:
Schäfers Klagelied D 121
Werner Güra (Tenor)
Christoph Berner (Klavier)
Steve Reich:
Proverb für drei Soprane, zwei Tenöre, zwei Vibraphone und zwei Keyboards
Theatre of Voices
Steve Reich Ensemble
Mauri Antero Numminen:
The Tractatus Suite, Song No. 5 The general form of a truth-function
M. A. Numminen & Ensemble
Otto Nicolai:
Ouvertüre zur Oper "Die lustigen Weiber von Windsor"
Rundfunkorchester des Südwestfunks
Leitung: Florian Merz
Johann Sebastian Bach:
Konzert für drei Klaviere C-Dur BWV 1064, 3. Satz
Evgeni Koroliov, Anna Vinnitskaya und Ljupka Hadzi-Georgieva (Klavier)
Kammerakademie Potsdam
Steve Reich:
You are (Variations), III. Explanations come to an end somewhere
Los Angeles Master Chorale
Leitung: Grant Gershon
Musikstunde vom 12.6.2025 | Auf den Begriff gehört – Musikalische Philosophen (3/4)