Die Geschichte der deutschen Rundfunk-Bigbands ist der Weg aus dem Schatten der un-jazzigen Nazi-Zeit hinaus ins Licht, mit US-Swing in den Zwang des deutschen Unterhaltungsgeschäfts und von dort wieder in den international-zeitgenössischen Jazz. In dieser ersten Folge: Bandleader wie Alfred Hause, Erwin Lehn, Paul Kuhn, Horst Jankowski oder Kurt Edelhagen bestimmen das Geschehen im deutschen Nachkriegs-Unterhaltungs-Hörfunk. Man swingt um die Gunst und ringt gegen Vorbehalte, lässt Schlager-Stars leuchten, spendet ein populärmelodisches Quantum Trost und schielt mit dem Herz auf den Jazz.
(Teil 2: Wir würden spielen wollen, wenn wir dürfen könnten, Samstag, 4. April 2026, 18.20 Uhr)
Hubert Deuringer:
Ich brauche Tanzmusik
Kölner Tanz- und Unterhaltungsorchester
Leitung: Adalbert Luczkowski
Walter Jenson:
Amiga-Swing
RBT-Orchester
Lester Willis Young:
Lester leaps in
Erwin Lehn und sein Südfunk-Tanzorchester
Leitung: Erwin Lehn
Joseph H. Scantly:
Deine Augen sagen "Ja“
Gitta Lind
Count Basie:
Jumpin' at the woodside
Orchester Kurt Edelhagen
Chris Barber:
Is you is or is you ain't my baby
Caterina Valente (Gesang)
Orchester Kurt Edelhagen
k.A.:
Hallo Leute
Das Tanzorchester des Senders Leipzig
Raymond Stanley "Ray" Noble:
Cherokee
Kurt Henkels mit dem Staatlichen Rundfunk-Tanzorchester Leipzig
Leitung: Kurt Henkels
N. N.:
Ceiling breakdown
Jazzensemble des Hessischen Rundfunks