Das Salterio ist die italienische barocke Form der Zitter. Es kann mit Schlegeln, Plektren oder den Fingern gespielt werden. Im 18. Jahrhundert findet man es in süditalienischen Nonnenklöstern rund um Neapel. Vor allem im Benediktinerinnen-Kloster San Severo wurde ein reicher Notenschatz für dieses Instrument gefunden. Die Salterio-Spielerin und Musikwissenschaftlerin Franziska Fleischanderl hat sich mit dieser Tradition beschäftigt und vor Ort sowie in zahlreichen Archiven geforscht. Und natürlich hat sie auch einige dieser Werke für Salterio zusammen mit ihrem Ensemble Il dolce conforto aufgenommen.
Weitere Themen aus der Sendung
Alte Musik Das Salterio im Nonnenkloster – Über eine vergessene Musiktradition aus dem 18. Jahrhundert
Von Franziska Fleischanderl und Bettina Winkler