Gilmour gehört heute zu den reichsten Briten, besitzt mehr als 100 Millionen Euro. Der Musiker sagt gerne, dass es ihm unangenehm ist, dass er für ein bisschen Musik machen so viel Geld bekommt. Er meint, dass weder er noch seine Frau, noch seine Kinder dieses Geld jemals ausgeben könnten.
Eine ganze Menge Geld geht deswegen für wohltätige Zwecke raus. Gilmour unterstützt Obdachlose und engagiert sich für den Klimaschutz. Da hat er zum Beispiel 126 Gitarren aus seinem Besitz versteigert und den Erlös in Höhe von über 21 Millionen Dollar an ClientEarth gespendet.
Der Musiker besitzt zwar einige Immobilien und ein Hausboot mit eigenem Studio, bei ihm stehen auch einige teure Oldtimer in der Garage. Aber insgesamt tritt er nach außen mit viel Understatement auf, ohne Starallüren und Bling-Bling. Meistens trägt er einfache Jeans und ein einfaches schwarzes T-Shirt. Er fährt auch nicht mit einer Luxusjacht vor Miami hin und her, sondern macht ganz normal Urlaub in Südfrankreich mit der Familie.
Hits und Storys Pink Floyd – "Money"
Ein der größten Hits von Pink Floyd ist "Money" aus dem Album "The Dark Side Of The Moon". Ausgangspunkt ist die ungewöhnliche Basslinie von Roger Waters im 7/4 -Takt.
Und die ist groß. Gilmour hat acht Kinder, zwei Schwestern und einen Bruder. Im Frühling gibt es regelmäßig ein Familientreffen in seinem Farmhaus in Sussex, und dieses Treffen hat inzwischen riesige Ausmaße. Sein Sohn sagte einmal: Das ist fast wie ein Glastonbury Festival. Da wird gemeinsam Musik gemacht und gekocht, ein Riesenevent.
David Gilmours Musik als Familienbetrieb: Ehefrau Polly schreibt Texte, Tochter Romany singt
David Gilmour sagt selbst: Er ist ein Familienmensch durch und durch. Die gesamte Musik ist inzwischen auch schon ein echter Familienbetrieb: Seine Frau Polly schreibt seit vielen Jahren die Texte zu den Songs, David komponiert, und seine Tochter Romany singt einige seiner Songs – zum Beispiel auf dem letzten Gilmour-Album "Luck And Strange".
Die Zusammenarbeit mit seiner Frau Polly war schon in den 90ern sehr ausgeprägt. Beim Album "Division Bell" von Pink Floyd aus dem Jahr 1994 taucht der Name Polly Samson zum ersten Mal in den Credits auf. Bei sieben von den elf Songs hat sie die Texte geschrieben. Unter anderem auch bei der Kultnummer "High Hopes".
David Gilmour und Roger Waters: wohl keine SMS zum 80. Geburtstag
Rund zwölf Millionen Mal hat sich "The Division Bell" verkauft, und liegt damit im guten Mittelfeld aller Pink Floyd-Alben. Ex-Pink-Floyd-Sänger Roger Waters sieht das anders: Er sagt über das Album: Nur Müll, Blödsinn von Anfang bis Ende – aber Roger Waters und David Gilmour werden in diesem Leben keine Freunde mehr.
Spätestens seit den letzten etwas wirren Äußerungen von Waters zum Israel-Konflikt, zum Ukraine-Krieg und anderen etwas seltsamen Auftritten hat David Gilmour den Kontakt zu seinem Ex-Kollegen endgültig abgebrochen. Eine Geburtstags-SMS ist nicht zu erwarten.